Nach Angaben des IPMA gilt die höchste Alarmstufe Rot, die mindestens bis Samstag, 24. Januar, 9 Uhr, andauern wird. Grund dafür sind mögliche Schneefälle in Höhenlagen von 600/800 Metern, mit Ansammlungen von etwa 20 bis 30 Zentimetern in Höhenlagen von 800 Metern und möglicher Eisbildung.

Das Institut warnt vor möglichen schwerwiegenden Verkehrsbehinderungen und Auswirkungen auf einige lokale Versorgungseinrichtungen.

Dies sind einige der Auswirkungen des Sturms Ingrid, der ab heute Nachmittag über das portugiesische Festland ziehen wird. Das IPMA hat mehrere Warnungen vor Regen, Wind, Schnee und rauer See herausgegeben.

Wegen des Schnees gilt für Coimbra, Aveiro, Castelo Branco, Guarda und Bragança die zweithöchste Alarmstufe Orange, die zum Teil heute um 21 Uhr beginnt.

Insgesamt hat die IPMA für die Bezirke Lissabon, Leiria und Coimbra wegen teilweise starken Regens heute zwischen 15 und 18 Uhr gelben Alarm ausgelöst, für Viseu, Évora, Porto, Vila Real, Setúbal, Santarém, Viana do Castelo, Aveiro, Castelo Branco, Portalegre und Braga zwischen 15 und 21 Uhr.

Für die Bezirke Porto, Faro, Setúbal, Viana do Castelo, Lissabon, Leiria, Beja, Aveiro, Coimbra und Braga gilt am Samstag aufgrund des rauen Seegangs die Alarmstufe Rot.

Die strengste Stufe der IPMA wird am Samstag zwischen 3 Uhr und 19 Uhr gelten, da für die gesamte Westküste "Nordwestwellen mit einer signifikanten Höhe von 7 bis 9 Metern, die möglicherweise eine maximale Höhe von 15 Metern erreichen können", vorhergesagt werden. Für dieselben Bezirke gilt bereits Alarmstufe Orange, und für Faro (an der Westküste), Setúbal, Lissabon, Leiria und Beja gilt aufgrund des Seegangs bereits Alarmstufe Gelb.