Diese von der Nationalen Behörde für Notfälle und Katastrophenschutz(ANEPC) bereitgestellte Verstärkung von 40 Mitarbeitern vor Ort arbeitet mit Teams der Stadtverwaltung zusammen, die für die "Reinigung von Straßen, die Beseitigung beschädigter Schilder und andere vorrangige Maßnahmen" gebildet wurden.

Nach Angaben der Gemeinde im Bezirk Leiria (einer der am stärksten vom Sturm Kristin betroffenen Bezirke) erhielt sie außerdem zwei Generatoren vom Roten Kreuz zur Unterstützung in kritischen Situationen.

"In Abstimmung mit der Feuerwehr wird in den drei Gemeinden der Gemeinde die Verteilung von nicht trinkbarem Wasser durchgeführt", teilte der Stadtrat von Marinha Grande in einem Beitrag in den sozialen Medien mit.

Das Gesundheitszentrum ist weiterhin in Betrieb und verfügt über Fachkräfte, die auf akute Situationen reagieren können.

Die Stadtverwaltung stellte außerdem klar, dass "ein Unterstützungsbüro für die Bevölkerung eingerichtet wurde, das im Rathaus untergebracht ist und wo immer jemand zur Verfügung steht, um Informationen zu erteilen und Hilfegesuche weiterzuleiten", sowie ein Festnetztelefon für die direkte Kontaktaufnahme der Bevölkerung unter der Nummer 244 573 300.

Der Gemeinderat von Marinha Grande hat außerdem ein Büro zur Unterstützung der Bevölkerung eingerichtet, um die lokalen Maßnahmen vor Ort zu verstärken.

"Was die Sicherheit betrifft, so teilte der Unterbeauftragte des PSP mit, dass die Überwachung durch verstärkte Patrouillen gewährleistet wird, um die Häuser zu schützen und besonders gefährdete Situationen zu erkennen, vor allem bei der älteren Bevölkerung".

Heute Morgen fand im Rathaus von Marinha Grande eine Koordinierungssitzung statt, "um die Lage zu bewerten und die Aufräum- und Unterstützungsmaßnahmen für die Bevölkerung nach den durch den Sturm Kristin verursachten Schäden, von denen die gesamte Gemeinde betroffen ist, zu organisieren".

An der Sitzung nahmen der Bürgermeister und die Ratsmitglieder der Gemeindekammer, der Präsident der Gemeindeversammlung, der Gemeindekoordinator für den Katastrophenschutz, der stellvertretende Kommissar der Polizei für öffentliche Sicherheit (PSP), Vertreter des Pfarrgemeinderats von Marinha Grande, der Gesundheitsdelegierte und Techniker der Gemeinde teil.

Der Durchzug des Sturms Kristin durch portugiesisches Gebiet hinterließ eine Spur der Verwüstung, die mindestens sechs Todesopfer und mehrere Verletzte forderte und Menschen vertrieb.

Die am stärksten betroffenen Bezirke waren Leiria (wo der Sturm auf das Festland traf), Coimbra, Santarém und Lissabon.

Umgestürzte Bäume und Bauwerke, Straßensperrungen oder Unterbrechungen von Verkehrsdiensten, insbesondere von Eisenbahnlinien, Schulschließungen sowie Strom-, Wasser- und Kommunikationsausfälle waren die wichtigsten materiellen Folgen des Sturms.