Die Polícia Judiciária bestätigte, dass die Beschlagnahmung Teil der Operation "Valhalla" war, die in Portimão von ihrer Einheit für Drogenhandel in Zusammenarbeit mit Strafverfolgungspartnern durchgeführt wurde.
In der Pressemitteilung der dänischen Polizei heißt es, das Kokain sei beim Entladen im Hafen von Portimão beschlagnahmt worden, und Polizeiinspektor Mads Helios von der Kopenhagener Polizei sagte, die Operation sei eine koordinierte grenzüberschreitende Anstrengung, auf die die Polizei "sehr stolz" sei.
An den Ermittlungen war die Unidade Nacional de Combate ao Tráfico de Estupefacientes (Nationale Einheit zur Bekämpfung der Drogenkriminalität) der PJ beteiligt, die mit der dänischen Polizei, der spanischen Nationalpolizei, dem Maritimen Analyse- und Einsatzzentrum (Rauschgift) und der Polícia Marítima zusammenarbeitete.
Insgesamt wurden elf Personen im Alter zwischen 20 und 58 Jahren im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen. Zehn Männer wurden in Portugal verhaftet, eine Frau in Kopenhagen. Sechs der Festgenommenen sind dänische Staatsangehörige, die übrigen sind nach Angaben der Polizei gemischter Nationalität.
Helios von der Kopenhagener Polizei erklärte gegenüber dem dänischen Rundfunk DR, dass der Zeitpunkt der Aktion bewusst gewählt wurde, um sowohl die Schiffe mit dem Kokain als auch die Fahrzeuge, die mit der Lieferung in Verbindung stehen, abzufangen. Die PJ beschlagnahmte insgesamt zwei Schiffe und drei Fahrzeuge.
Die Polizei teilte mit, dass der endgültige Bestimmungsort der Kokainlieferung noch nicht feststeht und noch untersucht wird. Die PJ kündigte an, dass weitere Einzelheiten auf einer für Freitag in Lissabon anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben werden.
Die Beschlagnahmung des Kokains erfolgt im Rahmen der anhaltenden Bemühungen der portugiesischen Behörden, große Kokainlieferungen auf dem Seeweg nach Europa abzufangen.







