Nach Angaben der AICCOPN, die sich auf Indikatoren des Nationalen Instituts für Statistik(INE) stützen, wuchs die für den Wohnungsbau genehmigte Fläche bis November um 16,1 %, während sie im Nichtwohnungsbau um 26,6 % zurückging.

Diese Dynamik wurde von einem Anstieg des Bruttowertes des Baugewerbes um 4,1 % begleitet, einem Sektor, der sich als grundlegend für die Ausführung der europäischen Fonds erwiesen hat, insbesondere durch die Investitionen des Plans für Wiederaufbau und Resilienz (PRR).

Auch der öffentliche Bausektor verzeichnete einen historischen Anstieg: Das Volumen der öffentlichen Ausschreibungen stieg um 21 % auf 10.041 Millionen Euro, während die vergebenen Aufträge um 48 % zunahmen.

Dieses Szenario wirkte sich direkt auf den Arbeitsmarkt aus: Der Beschäftigungsindex in diesem Sektor stieg um 2,7 % und die Löhne stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 %.

Nach Angaben der AICCOPN spiegelt sich das Vertrauen in den Sektor auch im Zementverbrauch wider, der auf 4.103 Tausend Tonnen anstieg, sowie im Bestand der an Unternehmen vergebenen Kredite, der um 8,6 % zunahm und am Jahresende 6.854 Millionen Euro erreichte.