In einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur Lusa erklärte die lokale Gesundheitseinheit (ULS) von Castelo Branco, dass sich der gastroenterologische Dienst als Zentrum für Innovation und Exzellenz in der interventionellen Echoendoskopie etabliert hat.

Als unmittelbare Folge dieser Arbeit ist die Nachfrage nach diesem medizinischen Verfahren nicht nur im unmittelbaren Einflussbereich von HAL, sondern auch in weiter entfernten Regionen wie den ULS von Leiria, Santarém, Alto Alentejo, Guarda und Médio Tejo stetig gestiegen.

Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe der Echoendoskopie eine direkte Verbindung zwischen dem Magen und dem Dünndarm hergestellt, in der Regel bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsen- oder Zwölffingerdarmkrebs und einer daraus resultierenden Obstruktion des gastroduodenalen Lumens.

Durch die Rekonstruktion des Verdauungstrakts mittels endoskopischem Ultraschall wird die chirurgische Alternative vermieden, die andernfalls eine größere Morbidität und Unannehmlichkeiten für den Patienten mit sich bringen und einen längeren Krankenhausaufenthalt erfordern würde.

Das Team erzielte in der Anfangsphase dieses Ansatzes überwältigend positive Ergebnisse: 100 % technischer Erfolg, klinischer Nutzen für die Patienten und größeres Vertrauen in diese Technik.

Vor etwa einem Jahr hat die Abteilung für Gastroenterologie der HAL die endoskopische ultraschallgesteuerte Gastroenterostomie eingeführt und seitdem erweitert, da die klinischen Indikatoren weiterhin ermutigend sind.