In einer Erklärung betont die Universität Coimbra(UC), dass diese Teilnahme "Portugals Präsenz in internationalen wissenschaftlichen Gremien, die sich mit der Untersuchung von Weltraumstörungen und deren Vorhersage befassen, stärkt".

Die Teilnahme an dieser Gruppe integriert die nationale Forschung in die wissenschaftlichen Mechanismen der ESA. Sie hebt den Bereich des Weltraumwetters hervor, der die Aktivität der Sonne - wie Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe - und deren Auswirkungen auf kritische technische Systeme analysiert. Zu diesen Systemen gehören Kommunikationssysteme, die auf Funksignale angewiesen sind, Satellitennavigationssysteme wie GPS, die Luftfahrt, deren Signale gestört werden können, und Stromnetze, die durch geomagnetische Stürme beschädigt werden können. Der Erklärung zufolge ist die Vorhersage von Ereignissen wie Sonnenstürmen, d. h. plötzlichen Freisetzungen von Energie und Partikeln von der Sonne, die die Erdatmosphäre stören können, nach wie vor eine der größten Herausforderungen in diesem Bereich.

Diese Integration ermöglicht es uns, einen direkten Beitrag zu den europäischen Überwachungs- und Vorhersageprogrammen zu leisten. Sie hat wissenschaftliche, technologische und sozioökonomische Auswirkungen.

Der UC zufolge unterstreicht diese Anerkennung die Arbeit des Observatoriums, die die Forschung in den Bereichen Sonnenphysik und Weltraumwetter konsolidiert hat. In der Erklärung wird hervorgehoben, dass "die Universität Coimbra durch die Übernahme einer führenden Rolle im Bereich des Weltraumwetters - einem kritischen und schnell wachsenden Gebiet - ihre Position als weltweit führende wissenschaftliche Einrichtung bekräftigt".

Dieser strategische Erfolg stärkt den Auftrag des UC Space Hub, Spitzenforschung in greifbare Werte umzuwandeln und die Universität als unverzichtbaren Partner im europäischen Technologie- und Raumfahrt-Ökosystem zu etablieren".