Der Film „Aurora Borealis“ von Valeriya Kim, eine Koproduktion zwischen Ungarn, Belgien, Portugal und Kasachstan, feiert seine Weltpremiere im internationalen Wettbewerb der Sektion „Pardi di Domani“.

In der Sektion „Open Doors“ findet zudem die Schweizer Premiere von „O Profeta“ (Der Prophet) des mosambikanischen Filmemachers Ique Langa statt, der zuvor bereits auf dem Rotterdamer Filmfestival uraufgeführt wurde.

Laut der Website des Internationalen Filmfestivals Rotterdam erzählt diese Koproduktion aus Mosambik, Katar und Südafrika die Geschichte, wie „Pastor Hélder, als sein Glaube zu schwinden beginnt, sich der Hexerei zuwendet, um ihn zurückzugewinnen, und im Gegenzug für Opfer wundersame Kräfte erlangt“.

„Dieses in strahlendem Schwarz-Weiß gedrehte, nüchterne Debüt entfaltet sich mit einer ruhigen Intensität und zeigt, wie Zweifel und Dunkelheit in den Alltag eindringen“, schrieb die Rotterdamer Festivalleiterin Vanja Kaludjercic.

In den Kategorien Kurz- und Mittellangfilm werden in Locarno „Submergido“ des mosambikanischen Filmemachers Ariel Añez und „Time to Change“ des angolanischen Filmemachers Pocas Pascoal gezeigt – beide als Schweizer Premieren.

Das 79. Filmfestival von Locarno findet vom 5. bis 15. August statt.

In diesem Jahr ehrt das Festival den amerikanischen Regisseur Darren Aronofsky mit dem „Leopardo d’Onore“ (Preis für das Lebenswerk) und die Schauspielerin Isabella Rossellini mit dem „Excellence Award“.

Der isländische Produzent Sigurjón Sighvatsson erhält den Raimondo-Rezzonico-Preis, während die Schauspielerin Asia Argento mit einem Preis für ihr Lebenswerk und der Künstler Rick Baker mit dem Vision Award geehrt werden. Die Schauspielerin Virginie Efira wird mit dem Leopard-Club-Preis ausgezeichnet.