Die neue Hochspannungsverbindung fungiert wie eine „Stromautobahn“ zwischen den beiden Ländern und ermöglicht einen reibungsloseren Stromtransport über die Grenze hinweg. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Portugal und Spanien zunehmend Energie aus Sonne, Wind und Wasser erzeugen.
Wenn auf einer Seite der Grenze zusätzliche erneuerbare Energie erzeugt wird, kann diese nun effizienter dorthin geleitet werden, wo sie benötigt wird, anstatt verschwendet zu werden. Das Gleiche gilt auch in umgekehrter Richtung, was beiden Ländern hilft, ihre Stromversorgung auszugleichen.
Das Projekt soll zudem das Stromnetz stabiler und zuverlässiger machen, was angesichts des europäischen Umstiegs auf sauberere Energiequellen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die neue Verbindung wurde von der portugiesischen REN und der spanischen Red Eléctrica entwickelt und gilt als wichtiger Schritt für die Energiezukunft der Iberischen Halbinsel.
Wie SAPO berichtet, findet die Einweihungsfeier am 2. Juli 2026 in Arbo, Spanien, statt, an der Vertreter der portugiesischen und spanischen Regierungen, der Europäischen Kommission, Galiciens sowie der am Projekt beteiligten Unternehmen teilnehmen werden.
Die Inbetriebnahme der neuen Verbindungsleitung markiert einen weiteren Meilenstein beim Aufbau eines intelligenteren, besser vernetzten und nachhaltigeren Energienetzes für die Iberische Halbinsel. Sie hilft Portugal und Spanien dabei, ihre erneuerbaren Energiequellen optimal zu nutzen und unterstützt gleichzeitig die langfristigen Klimaziele Europas.









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