„Es gibt absolut keinen Grund, den Zeitplan für den Zugang zur Hochschulbildung zu ändern“, erklärte Fernando Alexandre in seiner Antwort an die Fraktionen während der von der PCP beantragten Dringlichkeitsdebatte über die nationalen Sekundarschulprüfungen.
Nationale Prüfungen benotet
Vor Beginn der Debatte hatte der Minister für Bildung, Wissenschaft und Innovation in einer Erklärung gegenüber Journalisten bereits bestätigt, dass alle nationalen Sekundarschulprüfungen benotet worden seien und die Ergebnisse daher bis zum Ende des Tages veröffentlicht würden.
Vor dem Plenum fügte der Minister hinzu, dass die Nationale Prüfungskommission (JNE) nun dafür zuständig sei, die Noten für mehr als 300.000 Prüfungen, die von Schülern der 11. und 12. Klasse abgelegt wurden, an die Schulen zu übermitteln.
Neues Korrekturverfahren
In diesem Jahr wurden die nationalen Abiturprüfungen erstmals digital korrigiert, doch der Prozess war von Anfang an von technischen Problemen begleitet, was das Ministerium dazu zwang, die ursprünglich geplanten Fristen zu verschieben.
Über drei Wochen hinweg meldeten Lehrkräfte Verzögerungen bei der Bereitstellung der Prüfungen, Fehler bei der Digitalisierung der Antworten sowie Schwierigkeiten mit der Benotungsplattform.
Vorhandensein von Fehlern
Fernando Alexandre räumte erneut das Vorliegen von Fehlern ein, versicherte jedoch, dass die Probleme behoben worden seien und sich in der zweiten Phase, deren Prüfungen nach demselben Modell bewertet werden, nicht wiederholen würden.
„Das bedeutet nicht, dass es für das nächste Jahr keine Verbesserungsmaßnahmen gibt“, merkte er an und fügte hinzu, dass die Digitalisierung der Bewertungsprozesse für die nationalen Prüfungen „unerlässlich“ sei.
Der Minister betonte zudem, dass in diesem Jahr erstmals Kopien der benoteten Prüfungen an die Schüler verschickt werden – eine Maßnahme, die ursprünglich nicht geplant war, aber vor zwei Wochen angekündigt wurde, um die Zuverlässigkeit und Transparenz des Systems zu gewährleisten.
Automatischer Zugang
Fernando Alexandre erklärte im Parlament, dass „alle Schüler automatischen Zugang haben werden“, widersprach damit jedoch den Informationen seines Ministeriums, das am 16. Juli berichtet hatte, dass es den Schulen obliege, zu entscheiden, ob sie allen Schülern eine Kopie der abgelegten Prüfungen zur Verfügung stellen, ohne dass die Eltern die Einsicht in die Prüfung beantragen müssen.
„Die Schüler erhalten über die Schulen Zugang zu ihrer digitalisierten Prüfung im PDF-Format. Diese Übermittlung kann von der Schule oder auf Antrag des Schülers veranlasst werden“, teilte das Sekretariat am Vortag mit.









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