Prognosen des portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) zufolge bleibt das Wetter in der ersten Wochenhälfte relativ unbeständig, insbesondere im nördlichen und zentralen Landesinneren, wo die Erwärmung im Tagesverlauf vereinzelte Regengüsse und Gewitter auslösen kann.

Bis zum Wochenende soll sich jedoch ein Hochdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel verstärken, was in weiten Teilen des portugiesischen Festlands für stabileres Wetter und einen allmählichen Temperaturanstieg sorgen wird.

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Die wärmsten Bedingungen werden im Süden und im Landesinneren erwartet, während es in den Küstengebieten unter dem Einfluss der Atlantikbrise etwas kühler bleiben dürfte.

Im Landesinneren ist mit Regen zu rechnen

Obwohl mit zunehmend sonnigem Wetter gerechnet wird, bleibt die Atmosphäre laut Wettervorhersagen instabil genug, dass es vor allem am Nachmittag und Abend in Berg- und Binnenregionen zu vereinzelten Schauern kommen kann.

Für die Algarve wird weitgehend trockenes Wetter vorhergesagt, während in Teilen des Nordens und der Mitte die größte Wahrscheinlichkeit für kurze, aber lokal starke Regenfälle besteht.

Die Trockenheit gibt weiterhin Anlass zur Sorge

Zwar mag die Rückkehr der Schauer in einigen Gebieten vorübergehende Erleichterung bringen, doch weisen Experten darauf hin, dass vereinzelte Sommergewitter kaum dazu beitragen, die langfristige Dürre zu beenden. Starke Regengüsse fließen oft über trockenen Boden ab, anstatt Stauseen und Grundwasservorkommen aufzufüllen, was bedeutet, dass Wasserknappheit trotz kurzer Regenphasen anhalten kann.

Laut der jüngsten Dürreüberwachung des IPMA verzeichnen weite Teile Südportugals in den letzten Monaten weiterhin unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen, sodass die Wasserwirtschaft im weiteren Verlauf des Sommers weiterhin Priorität hat. Obwohl sich die Stauseestände nach den Regenfällen zu Beginn dieses Jahres verbessert haben, beobachten die Behörden die Lage angesichts steigender Temperaturen weiterhin genau.

Am Wochenende kehrt warmes Wetter zurück

Es wird erwartet, dass die Temperaturen ab Freitag stetig ansteigen; in vielen Gebieten im Landesinneren werden Werte über 30 °C prognostiziert, während in Teilen des Alentejo und im Hinterland der Algarve deutlich höhere Werte erreicht werden könnten, sollte die aktuelle Vorhersage zutreffen.

Die Kombination aus wärmerem Wetter und trockener Vegetation dürfte zudem das Risiko von Waldbränden in einigen Teilen des Landes erhöhen. Die Nationale Behörde für Notfälle und Zivilschutz rät weiterhin zur Vorsicht bei Aktivitäten im Freien, die Brände auslösen könnten, insbesondere während der heißesten Tageszeit.

Für Einwohner und Besucher, die an diesem Wochenende Aktivitäten im Freien planen, werden die Bedingungen voraussichtlich zunehmend günstiger. Wer jedoch im Norden und in der Mitte Portugals unterwegs ist, sollte weiterhin die lokalen Wettervorhersagen im Auge behalten, da sich am Nachmittag vereinzelt schnell Gewitter entwickeln können.