Deutsches Gericht eröffnet Untersuchung gegen den verdächtigen Mann im Madeleine McCann Fall

in Nachrichten · 22-09-2020 17:00:00 · 0 Kommentare

Die deutschen Behörden haben ein neues Ermittlungsverfahren gegen den Hauptverdächtigen im Zusammenhang mit dem Verschwinden des britischen Kindes Madeleine McCann im Jahr 2007 in Portugal eingeleitet, das im Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer jungen Irin im Jahr 2004 steht.

"Ich kann bestätigen, dass wir auch gegen die mutmaßliche Vergewaltigung einer junge Irin im Jahr 2004 an der Algarve (Region, in der Madeleine McCann verschwand) ermittelt haben", sagte Staatsanwalt Hans Christian Wolters gegenüber der AFP. Die Untersuchung sei im Juni eingeleitet worden, so Wolters.

Es hat sich herausgestellt, dass das Opfer vor 16 Jahren eine Klage nach dem Geschehen eingereicht hat, nachdem sie Anfang Juni in den Medien Fotos des Hauptverdächtigen, des deutschen Christian B., gesehen hatte.

Neben dem Fall Madeleine steht Christian B. auch in Verbindung mit einer Untersuchung wegen sexueller Übergriffe auf ein zehnjähriges Mädchen zum Zeitpunkt des Sachverhalts, an der Algarve, im April 2007, wenige Wochen vor dem Verschwinden des britischen Mädchens. Der Verdächtige wohnte zu dieser Zeit einige Kilometer vom Wohnort der Familie McCann entfernt, in Praia da Luz.

Der Fall Madeleine McCann gewann im Juni mit der Identifizierung von Christian B, einem 43-jährigen Mann, neuen Schwung. Der Anwalt von Christian B. sagte, sein Mandant bestreite alle Vorwürfe im Zusammenhang mit Madeleine McCann.


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