"Trotz der hohen Durchimpfungsrate in Portugal und der aktuellen epidemiologischen Situation ist die Verwendung von Masken weiterhin eine wichtige Maßnahme zur Eindämmung der Infektion, insbesondere in Umgebungen und Bevölkerungsgruppen mit einem höheren Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion", so die DGS.

Nach den veröffentlichten Leitlinien bleibt die Verwendung einer Maske in Altenheimen, Einrichtungen des Nationalen Netzwerks für integrierte Langzeitpflege, Konzertsälen, Kinos, Kongresssälen und Veranstaltungsorten mit Unternehmenscharakter oder improvisierten Veranstaltungsorten obligatorisch.

In Bezug auf gewerbliche Räume und Einrichtungen erklärt die DGS, dass die Verwendung von Masken in Gewerbezentren mit einer Fläche von mehr als 400 m2 eingeschlossen ist.

"Räume und gewerbliche Einrichtungen sowie Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, in denen notwendigerweise Körperkontakt mit dem Kunden besteht, z. B. Friseure, Barbiere oder Kosmetikerinnen", sind ebenfalls in der DGS-Liste aufgeführt.

In öffentlichen Verkehrsmitteln für Fahrgäste, einschließlich Taxis und TVDE (wie Uber), besteht ebenfalls die Pflicht, Masken zu tragen, das Gleiche gilt für Bürgerläden und Veranstaltungsorte für Sportveranstaltungen und Feierlichkeiten.

"Für Personen, die in Bars, Clubs, Restaurants und ähnlichem tätig sind, besteht nach derzeitiger Rechtslage weiterhin eine Maskenpflicht", heißt es in der Orientierung 011/2021 der DGS.

In einem weiteren Leitfaden zu religiösen Einrichtungen hat die DGS eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht, die von Bürgern und Einrichtungen befolgt werden sollten. Dazu gehören die Förderung der Belüftung des Gotteshauses vor, während und nach einer Feier, wenn möglich das Offenhalten von Fenstern und Türen, die Desinfektion des gesamten Raums, einschließlich der Bänke, Stützen und Türgriffe, die Bekanntmachung und Förderung von Schutzmaßnahmen und körperlicher Distanz sowie die Bereitstellung eines Spenders mit alkoholischer Lösung, damit sich die Menschen die Hände desinfizieren können.

"Die Weihwasserbecken in der Nähe der Eingänge zu den Kirchen sollten leer bleiben", so die DGS.

Die DGS empfiehlt Bürgern, die religiöse Einrichtungen besuchen, beispielsweise, die Ein- und Ausgangsrichtlinien einzuhalten, einen "Gesichtsschutz während der Feier" zu tragen und Abstand zu anderen Menschen zu halten und Begrüßungen mit Körperkontakt zu vermeiden.