Das Mondego-Mobilitätssystem (SMM) entstand aus der Notwendigkeit, eine Eisenbahnlinie im Gebiet von Portagem in der Stadt Coimbra zu reaktivieren. In diesem Gebiet gab es früher eine Straßenbahnlinie, die noch auf der Straße zu sehen ist, sowie einen Bahnhof. Das Ziel besteht nun darin, diese Strecke für einen Verkehr zu nutzen, der in der städtischen Umgebung koexistieren kann.

Der Rundkurs

Die Strecke würde mit einem Bus-Rapid-Transit-Verkehrsmittel befahren werden, bei dem das Fahrzeug über exklusive Fahrspuren verfügt und an allen Kreuzungen Vorfahrt hat, was die Fahrt beschleunigt und die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet.

Die zu befahrende Strecke würde in Coimbra-B, dem ältesten Bahnhof von Coimbra, beginnen und in Serpins, nach der Gemeinde Lousã, auf der so genannten Lousã-Linie enden. Das Projekt sieht jedoch eine weitere Linie vor, die zu den Universitätskliniken von Coimbra (HUC) führen würde, die so genannte Krankenhauslinie.

Lousã-Linie

Die Lousã-Linie wäre die längste. Die Linie würde in zwei unterteilt werden: Stadtverkehr und Vorortverkehr. Der Stadtverkehr bezieht sich auf die Strecke innerhalb der Stadt Coimbra, die am Bahnhof Coimbra-B beginnt und in Vale das Flores endet. Danach führt die Strecke in die Außenbezirke von Coimbra und endet in Serpins. Zwischen 2009 und 2012 wurden Verbesserungen an der Infrastruktur vorgenommen und die Strecke umstrukturiert, indem die Positionen der alten Bahnhöfe geändert und die Straße für die künftige Durchfahrt des Metrobusses angepasst wurden. Bei der Entwicklung dieser Linie konzentrieren sich die Arbeiten derzeit auf die Anpassung der Abschnitte an den Metrobus, und es läuft eine Ausschreibung zur Anpassung der Strecke zwischen Portagem und Coimbra-B.

Krankenhaus-Linie

Bei der Hospital Line sind die Arbeiten anders gelagert. Die Linie wird an der künftigen Haltestelle "Aeminium/Loja do Cidadão" mit der Lousã-Linie verbunden. Für den Betrieb der Linie muss der Metrobus das Stadtzentrum von Coimbra durchqueren, weshalb einige Gebäude, vor allem in der Rua da Sofia, zurückgebaut werden.

Die Arbeiten in Zahlen

Insgesamt wird die Metrobus-Linie 42 Kilometer lang sein und über zwei Linien drei Gemeinden miteinander verbinden. Insgesamt wurden 41 Haltestellen gebaut, von denen 32 auf der Lousã-Linie zu finden sind. Es wurden sieben Tunnel und 13 Brücken gebaut. Der Metrobus-Verkehr wird voraussichtlich im Jahr 2024 aufgenommen.