Die von der Agência Portuguesa do Ambiente(APA) geleitete Initiative stellt eine Investition von über 600 000 Euro dar und erstreckt sich über etwa 10 Kilometer zwischen Alvarães und Castelo de Neiva.
An der Maßnahme sind die Gemeinden São Romão de Neiva in Viana do Castelo sowie Forjães und Antas in der Gemeinde Esposende im Bezirk Braga beteiligt. So Manuel Salgueiro, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats von São Romão de Neiva. Das Projekt wird am 20. Mai offiziell gestartet.
Das Programm zielt darauf ab, die Flussufer zu säubern und ökologisch zu sanieren, das natürliche und bauliche Erbe wiederherzustellen und in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden nachhaltige Erholungswege zu schaffen. Die APA wird die technische und ökologische Koordinierung des Projekts in Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden und anderen Akteuren übernehmen.
Diese Initiative basiert auf einem Modell der gemeinsamen Verwaltung, das die Mitverantwortung von Gemeinden, Pfarrgemeinden und öffentlichen Einrichtungen fördert. Ziel ist es, die ökologische Widerstandsfähigkeit des Gebiets zu verbessern, sich an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig eine ausgewogene Landnutzung zu fördern.
Das von der Umweltberatungsfirma E:RIO vorbereitete Projekt umfasst die Stabilisierung der Flussufer, die Entfernung invasiver Arten, die Beseitigung von Schutt, die Bepflanzung mit einheimischen Arten und natürliche technische Lösungen. Selektiver Baumschnitt und die Wiederverwendung von organischem Material werden das ökologische Gleichgewicht und die Hangstabilisierung weiter fördern.
Letztlich zielt das Projekt darauf ab, die ökologischen, hydrologischen und landschaftlichen Funktionen des Flusssystems zu verbessern und einen Beitrag zur nachhaltigen Anpassung der Region an den Klimawandel zu leisten.







