Aus den Statistiken der SGIFR, die von der Integrierten Agentur für ländliche Brandbekämpfung(AGIF) verwaltet wird, geht hervor, dass seit dem 1. Januar 5 211 Brände mit einer verbrannten Fläche von 41 644 Hektar verzeichnet wurden.
Das SGIFR-Portal berichtet, dass 72 % der verbrannten Fläche und 53 % der diesjährigen Brände in der Region Nord verzeichnet wurden, wo die Brände in der letzten Woche in den Bezirken Viana do Castelo, Braga, Vila Real und Porto am stärksten waren.
Nach Angaben des Portals ist seit dem 26. Juli mehr als die Hälfte des Gebiets von den Flammen verzehrt worden.
Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 hat sich die Zahl der Brände in diesem Jahr fast verdoppelt, und die verbrannte Fläche ist achtmal so groß. Im Jahr 2024 waren bis zum 5. August 4.671 Hektar verbrannt, in diesem Jahr sind es 41.644 Hektar.
Die gesamte verbrannte Fläche im Jahr 2024 betrug jedoch 147.000 Hektar, von denen 135.000 in nur sechs Tagen während der Brände im September verbrannten.
In den letzten zehn Jahren waren die Zahlen für die verbrannte Fläche am 5. August nur 2017 (147.953 Hektar) und 2022 (62.734 Hektar) höher gewesen.
Nach dem Norden mit insgesamt 2.864 Bränden und 30.002 Hektar verbrannter Fläche liegt die Region Alentejo an zweiter Stelle mit der größten verbrannten Fläche (7.079 Hektar), gefolgt vom Zentrum (4.033 Hektar), Lissabon und dem Tejo-Tal (503 Hektar) und der Algarve (27 Hektar).
In der Region Zentrum gab es 792 Brände auf dem Land, 861 in der Region Lissabon und Tejo-Tal, 510 in der Region Alentejo und 184 an der Algarve.
Obwohl die meisten Brände noch untersucht werden, deuten die Daten darauf hin, dass 19 % der Brände durch den Einsatz von Feuer und 14 % durch Brandstiftung verursacht wurden.
Nach den Statistiken der SGIFR ereigneten sich in diesem Jahr 14 % der Brände an Tagen mit "sehr hohem" Brandrisiko, 5 % an Tagen mit "maximalem" Risiko und 50 % an Tagen mit "geringem" Risiko. An den Tagen mit dem geringsten Risiko verbrannten auch die meisten Flächen (86 %).
Auf dem portugiesischen Festland herrscht seit Sonntag und noch bis Donnerstag wegen der hohen Brandgefahr höchste Alarmbereitschaft.





