Die stabilen Wetterbedingungen, die in den letzten Tagen auf dem portugiesischen Festland herrschten, dürften mit dem Eintreffen einer atlantischen Kaltfront bald zu Ende gehen. Diese wird das Wetter in mehreren Regionen verändern, mit mehr Bewölkung und Regenperioden, insbesondere im Norden und im Zentrum des Landes.

Das Antizyklon beeinflusst weiterhin das Festland, was zu teilweise bewölktem oder klarem Himmel und leichten Winden aus dem Norden führt. Für den heutigen Freitag wird eine Fortsetzung des antizyklonalen Wetters mit überwiegend klarem Himmel erwartet, wobei es im Norden und im Zentrum vorübergehend stark bewölkt sein kann.

Am Ende des Tages kann es im Minho zu Nieselregen kommen. Frost wird auch im inneren Norden und im Zentrum erwartet, ebenso wie Morgennebel, der sich im Nordosten von Trás-os-Montes und Beira Alta stellenweise halten kann, so das spezialisierte Wetterportal Meteored. Annäherung an die atlantische Kaltfront

Samstag

Ab Samstagmorgen wird sich das Wettergeschehen merklich verändern. Der Himmel wird deutlich stärker bewölkt sein und der Wind wird aus westlicher Richtung wehen, ein Zeichen für das Herannahen einer atlantischen Kaltfront.

Diese Störung kann zwischen 6:00 und 7:00 Uhr morgens in der Region Minho Niederschläge auslösen, die sich im Laufe des Vormittags allmählich auf andere Gebiete im Norden und in der Mitte der Region ausbreiten.

Im Laufe des Samstagnachmittags dürften die Niederschläge intensiver und häufiger werden, insbesondere in den Bezirken Viana do Castelo, Braga und Porto. Der Regen wird sich allmählich nach Süden und Osten ausbreiten. Nördlich des Montejunto-Estrela-Gebirges gelegene Regionen, darunter Bezirke wie Viana do Castelo, Braga, Porto, Aveiro, Vila Real, Viseu, Bragança, Guarda, Coimbra und Leiria, werden wahrscheinlich stärker betroffen sein.

In den Gebieten von Lissabon, Santarém, Setúbal und Portalegre kann es jedoch zu zeitweiligen Niederschlägen kommen.

Sonntag

Am Sonntag, den 30. November, dürfte die sich auflösende Front zwischen Mitternacht und dem späten Vormittag noch leichte und vereinzelte Schauer verursachen, vor allem in den zentralen und südlichen Regionen. Laut Meteored können die Niederschläge auch die Regionen Alentejo und Algarve erreichen, bevor sie an Intensität verlieren.

Für den Rest des Tages bleibt der Himmel stark bewölkt, aber die Regenwahrscheinlichkeit wird gering. Der Wind dürfte wieder auf Nord drehen, was das Ende des Durchzugs dieser Kaltfront bedeutet.