Die Ankündigung des "ersten Schritts zur Entsalzungsanlage von Sines" erfolgte in einer Erklärung des Ministeriums für Umwelt und Energie, in der darauf hingewiesen wird, dass das Projekt das Wasserversorgungssystem für das Industrie- und Logistikgebiet von Sines (ZILS) stärken wird.

Die Erklärung zitiert die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, die sagt, dass das Projekt Teil einer nationalen Strategie ist, die Wasser garantiert, um Investitionen anzuziehen, die Wasserressourcen zu schützen und das Land auf den Klimawandel vorzubereiten".

Die Entsalzungsanlage soll den hohen Wasserbedarf des Industriekomplexes von Sines decken und den Druck auf die derzeit genutzten konventionellen Quellen wie den Fluss Sado und den Alqueva-Staudamm verringern.

Die untersuchte Lösung, so das Ministerium, umfasst eine Entsalzungsanlage in São Torpes, Wasserentnahme- und -speichersysteme sowie eine stufenweise Produktion mit 16 hm³/Jahr (Kubikhektometer) in der ersten Phase und bis zu 32 hm³/Jahr in einer späteren Phase, abhängig vom tatsächlichen Bedarf.

Die Ausschreibung umfasst die Erstellung der Vorstudie für die technische Lösung, die Umweltverträglichkeitsstudie und die Überwachung des entsprechenden Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens sowie die Vorbereitung der Unterlagen für die künftige Ausschreibung für die Planung, den Bau und den Betrieb der Anlage".