Obwohl Portugal nicht das Land mit der höchsten Schulabbrecherquote ist, zeigt dieser Indikator eine anhaltende Herausforderung für das portugiesische Bildungssystem, in dem ein erheblicher Teil der jungen Menschen nicht in der Lage ist, ihre Ausbildung abzuschließen.
Nach Angaben des Jornal de Negócios zeigen Eurostat-Daten aus dem Jahr 2024, dass in Portugal 16,8 % der jungen Menschen die Schule abgebrochen haben, im Gegensatz zu Ländern mit höheren Abbrecherquoten wie den Niederlanden (32,2 %) und Dänemark (27,1 %). In Ländern wie Rumänien (1,5 %), Griechenland (2,2 %) und Bulgarien (3,5 %) ist die Schulabbrecherquote dagegen deutlich niedriger. Schulabbrecher gibt es in Portugal auf allen Bildungsebenen, was sowohl auf akademische Schwierigkeiten als auch auf persönliche Gründe zurückzuführen ist.

Die Studie zeigt, dass 42,6 % der jungen Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen, das Programm selbst als zu schwierig oder als nicht ihren Erwartungen entsprechend bezeichnen. Weitere Gründe sind familiäre oder persönliche Faktoren (18,5 %) und die Vorliebe für den Beruf (13,8 %), während nur 5,3 % finanzielle Probleme anführen. Die Zeitung hebt auch hervor, dass die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Bildungsinhalten auf höherem Niveau zunehmen und in der Hälfte der Fälle einer weiterführenden Ausbildung der Hauptgrund für den Abbruch sind.






