Laut einer Pressemitteilung von Imovirtual kann der durchschnittliche Immobilienpreis in den einzelnen Bezirken bis zum Siebenfachen variieren. Dieses Ergebnis deutet auf ein Land mit ungleichmäßigem Wachstum hin, in dem die Preise in den Großstädten und touristischen Gebieten am höchsten sind, während im Landesinneren die Preise erschwinglicher sind.

Nach Angaben von Imovirtual konzentrieren sich die fünf teuersten Bezirke für den Kauf eines Hauses auf die Großstädte wie Lissabon mit einem Durchschnittspreis von 650 000 Euro, die Küstengebiete wie Faro mit einem Durchschnittspreis von 530 000 Euro und die Inseln wie Porto Santo mit einem Durchschnittspreis von 480 000 Euro.

Diese Preise sind auf den touristischen Druck, die Konzentration von Arbeitsplätzen, Investitionen und die Nachfrage in den oben genannten Gebieten zurückzuführen.

Im Gegensatz dazu bietet das Landesinnere immer noch die erschwinglichsten Optionen für diejenigen, die eine Immobilie kaufen möchten. Beispiele hierfür sind Castelo Branco, der günstigste Bezirk, mit einem Durchschnittspreis von 89.000 €, gefolgt von Guarda (100.000 €), Ilha da Graciosa (110.000 €), Bragança (115.000 €) und Portalegre (120.000 €). In den Gebieten im Landesinneren liegen die Preise bis zu 79 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt, was auf einen eher lokalen Markt mit geringerer Nachfrage hindeutet.

Die Preisdiskrepanz deutet auf ein anhaltendes Ungleichgewicht zwischen dem Landesinneren und der Küste hin und unterstreicht der Erklärung zufolge, dass die Lage nach wie vor ein Schlüsselfaktor bei der Bestimmung der Immobilienpreise im ganzen Land ist.

Für Sylvia Bozzo, Marketing Manager bei Imovirtual, "zeigen die Daten, dass die Lage weiterhin ein entscheidender Faktor für den Zugang zu Wohnraum ist.

Große städtische Gebiete und Gebiete mit starker touristischer Anziehungskraft weisen höhere Preise auf, während Gebiete im Landesinneren erschwinglichere Preise bieten.

Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass selbst in den wirtschaftlichsten Bezirken der Kauf einer Wohnung für viele Portugiesen eine Herausforderung bleibt, insbesondere wenn man den aktuellen wirtschaftlichen Kontext und das verfügbare Einkommen der Familien berücksichtigt."