Portugal bereitet sich auf eine weitere Runde von Unwettern vor, denn der Sturm Leonardo ist im Anmarsch. Die Menschen müssen mit starkem Regen, starken Windböen, Schnee in den Bergen und sehr rauer See rechnen. Dies ist der letzte einer Reihe von Stürmen, die das Land in diesem Winter heimsuchen.

Auf dem Festland wird der Sturm Leonardo heute ab dem späten Nachmittag die Regionen des unteren Alentejo und der Algarve treffen. Es wird zu anhaltenden und teilweise heftigen Regenfällen kommen, die von starken Winden begleitet werden, vor allem an der Küste und in den Bergregionen.

Die intensivste Phase wird von Mittwochabend, 4. Februar, bis Donnerstag, 5. Februar, erwartet. In den Küstengebieten Zentralportugals sind Windböen bis zu 75 km/h möglich, während in höheren Lagen Böen bis zu 95 km/h auftreten können. In den Bergen des Nordens und der Mitte könnten vom 3. bis 7. Februar insgesamt 150-250 mm Niederschlag fallen, wobei Donnerstag, der 5. Februar, wahrscheinlich der regenreichste Tag sein wird.

Orange und gelbe Wetterwarnungen wurden für Regen, Schnee, starken Wind und raue See ausgegeben.

Auch die Azoren und Madeira sind in Alarmbereitschaft

Die Azoren werden die Auswirkungen bereits am Mittwoch, 4. Februar, zu spüren bekommen. Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre(IPMA) hat eine rote Warnung für sehr raue See auf den westlichen Inseln mit Wellenhöhen von 10-19 Metern und eine orangefarbene Warnung für starke Winde mit Böen von bis zu 110 km/h auf den westlichen und zentralen Inseln herausgegeben.

Madeira wird zwischen dem 3. und 6. Februar ebenfalls vom Sturm Leonardo betroffen sein, insbesondere im westlichen Teil der Insel. Es wird mit starkem Regen, starkem Wind und sehr rauer See gerechnet. Die Windböen könnten im Hochland 85-95 km/h erreichen, und die Wellen an der Nordküste könnten ab Donnerstag bis zu 7 Meter hoch werden. Die Warnstufen Orange und Gelb für Wind und raue See sind in Kraft.