Die Daten stammen aus dem allgemeinen Barometer vom Januar 2026, das vom Immobilienportal Imovirtual veröffentlicht wurde.

Auf dem Mietmarkt bleibt der Druck landesweit hoch. Im Norden liegt die regionale Durchschnittsmiete weiterhin bei 800 €, wobei Porto mit 1.150 € an der Spitze liegt. In der Zentralregion ist Lissabon mit 1.800 Euro der teuerste Bezirk, und Coimbra verzeichnet einen jährlichen Anstieg von 11,1 Prozent.

Im Süden steigt das durchschnittliche regionale Einkommen auf 1.200 Euro, wobei Faro bei 1.300 Euro bleibt, während Madeira nach einem monatlichen Anstieg von 21,4 Prozent 1.700 Euro verzeichnet. In São Miguel erreicht der jährliche Anstieg 50 Prozent.

Auf dem Kaufmarkt ist weiterhin ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Im Norden bleibt Porto bei 420.000 Euro, während Viseu im Vergleich zum Vorjahr um 27,8 Prozent zulegt.

Im Zentrum steigt Lissabon auf 650.000 Euro, und Santarém verzeichnet einen Anstieg von 34,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Süden erreicht Faro 590.000 Euro (+23,2 Prozent jährlich), und Portalegre verzeichnet einen Anstieg um 29,4 Prozent. In den autonomen Regionen sticht Terceira mit einem jährlichen Anstieg von 57,1 Prozent und einem Durchschnittspreis von 275.000 Euro hervor.

Das Januar-Barometer zeigt, dass die Mieten weiterhin schneller steigen als die Verkäufe, was den Druck auf den Zugang zu Wohnraum verstärkt, insbesondere in den großen städtischen Zentren, im Süden und in einigen Inselregionen. In der Zwischenzeit zieht der Kaufmarkt weiter an, mit einer Expansion in Bezirke außerhalb der traditionellen Zentren.

Diese Zahlen bestätigen, dass die Ungleichgewichte auf dem portugiesischen Immobilienmarkt fortbestehen, mit Preissteigerungen sowohl bei den Mieten als auch bei den Verkäufen zu Beginn des Jahres 2026.