Das Europäische Parlament hat kürzlich für das Recht der Fluggäste gestimmt, zusätzlich zu den bereits erlaubten persönlichen Gegenständen unter dem Sitz eine kleine Reisetasche mitzuführen.

Jarvis vertritt die Auffassung, dass diese Maßnahme von mangelndem Verständnis seitens der Politiker zeugt, da die Kabinen nicht genügend Platz bieten, um zusätzliches Gepäck für alle Reisenden unterzubringen.

Abgesehen von den logistischen Herausforderungen wies der Chef der Fluggesellschaft auf die erheblichen finanziellen Auswirkungen hin und stellte fest, dass die Gepäckgebühren einen erheblichen Teil der jährlichen Nebeneinnahmen von easyJet ausmachen.

Wie er gegenüber The Guardian erklärte, würde der Verlust dieser Einnahmequelle die Fluggesellschaft dazu zwingen, die Ticketpreise für alle Kunden zu erhöhen, was ihrem Low-Cost-Modell schaden würde. Unter Hinweis auf frühere Probleme mit Verspätungen beim Einsteigen, die durch Übergepäck in der Kabine verursacht wurden, bezeichnete Jarvis den Vorschlag als "schrecklich für den Verbraucher" und betonte, dass das derzeitige System einen außergewöhnlichen Wert biete.