"Dieser Eingriff ist das Ergebnis einer multidisziplinären Arbeit, an der die Allgemeinchirurgie, die Anästhesie, der Operationssaal und ein engagiertes Pflegeteam mit Hilfe des chirurgischen Roboters direkt beteiligt waren", heißt es in einer Mitteilung der ULS Viseu Dão-Lafões.
Dieser erste robotergestützte Eingriff wurde "vor kurzem erfolgreich durchgeführt", heißt es weiter, wobei der Eingriff die Behandlung einer kolorektalen Läsion betraf.
Derselbe Eingriff, so betont die Gesundheitseinrichtung, war in der lokalen Gesundheitseinheit von Viseu Dão-Lafões (ULS) auch bahnbrechend in der Verwendung der Ligasure RAS-Technologie, einer fortschrittlichen bipolaren Energie, die zum Schneiden und Versiegeln von Gefäßen verwendet wird.
Die robotergestützte Operation wurde mit dem "Hugo™ RAS"-System durchgeführt, einer modularen Plattform mit mehreren Quadranten, die für eine Vielzahl von chirurgischen Eingriffen entwickelt wurde und gelenkige Instrumente, 3D-Visualisierung und eine Option für chirurgische Videoaufnahmen kombiniert.
Laut ULS handelt es sich bei der Ausrüstung um eine Investition von über 1,9 Millionen Euro, die vollständig aus dem Konjunkturprogramm (PRR) finanziert wurde.
"Die neue Ausrüstung, die im Krankenhaus São Teotónio [in Viseu] in Betrieb ist, ist für minimal-invasive Operationen in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Urologie konzipiert".
Laut dem Vorstand des ULS Viseu Dão-Lafões unter dem Vorsitz von António Sequeira ermöglicht der Einsatz dieses Geräts "eine Verkürzung des Krankenhausaufenthalts und der Genesungszeit der Patienten, was eine schnellere Rückkehr in den Alltag und eine höhere Lebensqualität zur Folge hat".
Darüber hinaus können "Komplikationen und Infektionen verringert und die Präzision des Chirurgen erhöht werden, indem der Zugang zu schwer zugänglichen anatomischen Bereichen erleichtert wird."
"Durch die Investition in fortschrittliche Technologie und spezialisierte Ausbildung will die lokale Gesundheitseinheit von Viseu Dão-Lafões ihren Nutzern unabhängig von ihrer geografischen Lage eine hochmoderne Gesundheitsversorgung garantieren, den territorialen Zusammenhalt stärken und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass hochqualifizierte Fachkräfte für den nationalen Gesundheitsdienst(SNS) gewonnen und gehalten werden können", so die Verwaltung.






