"Im November 2024 haben wir eine nationale Kampagne für Pflegefamilien durchgeführt", erinnerte Clara Marques Mendes, Staatssekretärin für Soziales und Integration, die auf Antrag der PS im Parlament angehört wird.
Ziel der nationalen Kampagne war es, "die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, in einer Familie zu leben, während sich seine biologische Familie erholt", erklärte Clara Marques Mendes, denn die Zahl der Pflegefamilien und der Kinder, die in diese Familien kommen, sei "ein Rest".
Im November 2024 gab es 388 zertifizierte Pflegefamilien, bei denen 356 Kinder leben konnten, so die Daten des Staatssekretärs, der auch mitteilte, dass zu diesem Zeitpunkt 6.143 Kinder in Pflegefamilien lebten".
Ein Jahr nach dem Start der nationalen Kampagne "stieg die Zahl der Pflegefamilien und Pflegekinder deutlich an", so die Staatssekretärin. Im November 2025 gab es "520 Pflegefamilien im nationalen Pool und 462 Kinder in Pflegefamilien".
Auf der anderen Seite sei die Zahl der Pflegekinder auf 5.987 angestiegen.
"Wie kann es sein, dass ein Land so viele Jahre lang ein so niedriges Niveau an Pflegeverhältnissen hatte, obwohl das Gesetz besagt, dass die Familienpflege Vorrang haben muss? Wie kommt es, dass wir bis 2024 immer noch eine so niedrige Zahl von unter 5 % haben?", fragte die Staatssekretärin und forderte, dass die Deinstitutionalisierung garantiert werden müsse.
Clara Marques Mendes versicherte, dass man nicht nur daran arbeite, die Zahl der Pflegefamilien zu erhöhen, sondern auch "die Arbeit mit den Familien fortsetze, damit diese Kinder in ihre biologischen Familien zurückkehren können".
Zahl der Pflegefamilien in Portugal steigt
Die Zahl der gefährdeten Kinder und Jugendlichen, die in Pflegefamilien untergebracht werden, ist nach einer nationalen Kampagne, die die Zahl der Minderjährigen in Heimen reduziert hat, um 30 % gestiegen, so die Regierung.
in · 19 Feb. 2026, 10:03 · 0 Kommentare








