Nach ihrer Wahl zur Bürgermeisterin von Coimbra im Oktober erklärte Ana Abrunhosa, dass ihre erste Maßnahme darin bestehen werde, die Bürgerservicebüros, die sich seit 2023 auf dem Markt D. Pedro V. befinden, in das Rathaus zu verlegen.

Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Lusa erklärte der für städtische Gebäude und Einrichtungen zuständige Stadtrat Luís Filipe, dass der Umzug der Servicebüros bereits im Gange sei.

Dem Stadtrat zufolge ist dies noch nicht geschehen, da die derzeit im Rathaus untergebrachten Dienststellen in einen anderen Raum verlegt werden mussten.

"Wir haben bereits einen Raum gefunden, der von der CCDR (Kommission für regionale Koordination und Entwicklung) im Erdgeschoss des Jardim da Manga-Platzes zur Verfügung gestellt wurde, der sich aber noch im Bau befindet", erklärte er und glaubte, dass der Prozess in zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein wird.

Laut Luís Filipe müssen "die Leute, die sich in den Räumen des bisherigen Servicepunkts aufhalten, ausziehen", damit der Kundendienst ins Rathaus zurückkehren kann.

Dieser zentrale Raum "gehört ihnen von Natur aus", betonte er.

Nach Angaben des Stadtrats wird der Raum derzeit von der Abteilung für Stadtplanung genutzt, die sich mit dem Stadtzentrum von Coimbra befasst.

Die Verlegung der CCDR (Kommission für regionale Koordinierung und Entwicklung) werde kostenlos sein und sei bereits formalisiert worden, erklärte er und stellte klar, dass der Stillstand ausschließlich auf die Sanierungsarbeiten zurückzuführen sei.

"Die erste [zu treffende] Maßnahme besteht darin, sich mit den Mitarbeitern des Rathauses zu treffen und zu beschließen, die Dienstleistungen für die Bürger [ab 2023 auf dem städtischen Markt D. Pedro V.] in das Rathaus zu verlegen. Das ist ein Versprechen, das ich gegeben habe und das ich so schnell wie möglich erfüllen werde", erklärte Ana Abrunhosa nach der Wahl in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Lusa.