Nach Angaben der Kommission für regionale Koordinierung und Entwicklung(CCDR) wurde die Aufforderung am vergangenen Donnerstag im Rahmen des Integrierten Territorialen Instruments (ITI) für Wasser- und Landschaftsökosysteme veröffentlicht.

Die mit 2,8 Mio. EUR dotierte Aufforderung, die zu 85 % aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung(EFRE) kofinanziert wird, zielt darauf ab, Lösungen zu fördern, die Menschen anziehen, willkommen heißen und in der Region halten.

Nach Angaben der Kommission für regionale Entwicklung des Alentejo (CCDR) soll mit den Mitteln der im Rahmen der ITI Wasser und Landschaftsökosysteme genehmigte Aktionsplan umgesetzt werden, wobei Initiativen in den Bereichen Kultur, Tourismus und Natur als Triebkräfte einer nachhaltigen territorialen Entwicklung Vorrang haben.

Gesucht werden Projekte, die innovative Ansätze zur Bekämpfung der Entvölkerung oder zur Förderung des demografischen Wandels durch Anziehung, Bindung und Integration von Menschen entwickeln.

Zu den abgedeckten Maßnahmen gehören die Förderung der sozialen Eingliederung, der Beschäftigung und des Zugangs zu Dienstleistungen in lokalen Gebieten sowie die Stärkung der Bürgerbeteiligung und die Förderung integrativerer und innovativer Modelle der lokalen Verwaltung.

Bewerbungen, die von zentralen Regierungsstellen, lokalen Behörden und gemeinnützigen Organisationen eingereicht werden können, sind bis zum 5. Juni möglich.

Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen, so betonte die CCDR, "stellt eine strategische Gelegenheit dar, die Region neu zu beleben, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und dazu beizutragen, die Entvölkerungstendenzen durch innovative, auf die besonderen Merkmale des Alentejo zugeschnittene Lösungen umzukehren".