Eine Analyse von Cars Iceland, die sich auf Daten von Eurostat und dem Europäischen Verkehrssicherheitsrat stützt, kommt auf 58 Verkehrstote pro Million Einwohner.

Diese Zahl ist zwar besorgniserregend, aber die Studie verweist auf laufende Verbesserungen und Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen der nationalen Straßen, insbesondere in Gebieten mit hohem Touristenaufkommen.

Alberto P. Carmona, Branchenexperte bei Cars Iceland, räumt ein, dass die Beliebtheit Portugals als Urlaubsziel Herausforderungen mit sich bringt.

Er rät den Reisenden, sich im Voraus vorzubereiten und sich mit den örtlichen Vorschriften, einschließlich Geschwindigkeitsbegrenzungen und Alkoholvorschriften, vertraut zu machen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Experten verweisen auf das anhaltende Risikoverhalten und die unvorhersehbaren Straßenverhältnisse in Süd- und Osteuropa, wo unterschiedliche Fahrzeuge und aggressive Überholmanöver nach wie vor üblich sind, im Gegensatz zu den strengeren Normen in Skandinavien.

Norwegen ist mit 16 Verkehrstoten pro Million Einwohner Spitzenreiter in Sachen Sicherheit, während Portugal vor der Herausforderung steht, die Gesamtzahl der Verkehrstoten zu senken, die im Jahr 2024 bei 618 lag.

Die Analysten empfehlen, die nationalen Fahrnormen an die nordeuropäischen anzugleichen, die entspannte Haltung während der Ferienzeit zu ändern und die Beschilderung zu verbessern, damit unbekannte Fahrer nach Einbruch der Dunkelheit sicher navigieren können.