"Wir sind in der besten Situation aller Zeiten. So etwas haben wir noch nie erlebt. Wir haben buchstäblich volle Stauseen. Der Bravura-Stausee in der Algarve, der in Portugal als wasserarm gilt, ist zu 99 % gefüllt", sagte José Pimenta Machado bei der Vorstellung der Bilanz der Aquifere und der strategischen Wasserreserven, die heute bei der APA stattfand.

"Dieser Zug von Unwettern hat viel Schaden angerichtet, aber er hat auch etwas Gutes gebracht, nämlich die Wiederauffüllung unserer Reservoirs und unserer Grundwasserleiter. Jetzt werden wir sie verwalten und überwachen", fügte der Präsident der APA hinzu.

Angesichts der günstigen Lage der Reservoirs wurden die Beschränkungen für die Genehmigung neuer Grundwasserentnahmen aufgehoben, mit Ausnahme von Campina de Faro. José Pimenta Machado erläuterte, dass für eine großflächige Nutzung automatische Berichte über den Wasserverbrauch erforderlich sind, um eine Überwachung zu ermöglichen.

Diese Meldungen werden über Telemetrie erfolgen, wie dies bereits in der Algarve-Region der Fall ist, fügte der APA-Präsident hinzu.

Die Umweltministerin Maria da Graça Carvalho war bei der Präsentation der neuesten Daten zur hydrographischen Situation ebenfalls anwesend und erklärte, dass "die Situation in den Stauseen für den Sommer, für den menschlichen Verbrauch und für landwirtschaftliche, industrielle und touristische Aktivitäten komfortabel ist".

Trotz dieses positiven Szenarios betonte die Umweltministerin, dass ein maßvoller Umgang mit dem Wasser notwendig sei: "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir von einem Moment auf den anderen weniger Regen haben können, und die Anzeichen, die wir haben, deuten darauf hin, dass wir einen schwierigen Sommer haben werden."