Das Treffen ist für den 28. Mai im Rathaus von Trofa anberaumt und steht im Zusammenhang mit der "zunehmenden Ausbreitung der Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes), einer invasiven Art, die das Ökosystem des Flusses [in der Ave] erheblich beeinträchtigt und die biologische Vielfalt, das ökologische Gleichgewicht und die nachhaltige Nutzung des Flusses gefährdet", heißt es in der Erklärung dieser Gemeinde.

Interkommunale Strategie

Zu den Zielen des Treffens gehört auch die "Definition einer interkommunalen Strategie für die Sanierung und ökologische Aufwertung der Ave", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Nach Angaben des von Sérgio Araújo geleiteten Rathauses "wird die Arbeitssitzung eine gemeinsame Diagnose der aktuellen Situation ermöglichen, Strategien für die Entfernung und Kontrolle der invasiven Arten bewerten, die institutionelle Koordination zwischen den Gemeinden und der APA stärken und mögliche Finanzierungslinien identifizieren, die strukturierte und nachhaltige Interventionen ermöglichen".

Noch nie dagewesene Initiative

In der Erklärung wird auch auf den "beispiellosen Charakter" der Initiative hingewiesen, die "zum ersten Mal die vier Gemeinden, durch die der Fluss Ave fließt, in einer konzertierten und integrierten Aktion der institutionellen Zusammenarbeit zusammenbringt, die auf die Wiederherstellung der Umwelt und die Aufwertung dieser wichtigen natürlichen Ressource abzielt".

Umweltprobleme kennen keine Verwaltungsgrenzen und erfordern gemeinsame und integrierte Antworten. Dieses Treffen ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie für den Schutz und die Aufwertung des Ave-Flusses, an der die Gemeinden und Einrichtungen mit direkter Verantwortung für die Verwaltung des Gebiets und der Wasserressourcen beteiligt sind", wird Sérgio Araújo in der Erklärung zitiert.

Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden

Die Stadtverwaltung hebt hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und der APA "darauf abzielt, die Voraussetzungen für eine wirksamere und nachhaltigere Intervention zu schaffen, indem koordinierte technische Lösungen, der Austausch von Wissen und der Zugang zu Finanzierungsinstrumenten für den Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel gefördert werden."

Maßnahmenpaket muss noch fertiggestellt werden

Die Stadtverwaltung weist außerdem darauf hin, dass sie in Zusammenarbeit mit der APA "eine Reihe von Maßnahmen im Rahmen der Unterstützung des Klimawandels und der Sanierung des hydrografischen Netzes" ausarbeitet.

Die geplanten Maßnahmen umfassen die Reinigung, Entschlammung, Entkiesung und Erhaltung der Ufergalerien von neun Wasserläufen, die in der Gemeinde in die Ave münden, sowie die Stabilisierung der Ufer, die Verbesserung der Lebensräume am Flussufer, die Sanierung der geschädigten hydraulischen Infrastrukturen und die Verstärkung der Systeme zur Überwachung der Wasserqualität.