Mit den neuen Vorschriften werden Anforderungen an Züchter, Verkäufer, Tierheime und Online-Plattformen eingeführt und obligatorische Identifizierungs- und Registrierungssysteme geschaffen, um die Rückverfolgbarkeit auf dem EU-Markt zu gewährleisten.

In einer offiziellen Erklärung sagte Maria Panayiotou, Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Umwelt der Republik Zypern, dazu: "Die heutige Verabschiedung sendet eine klare Botschaft: Tierschutz ist in Europa wichtig. Mit diesen neuen Vorschriften schützen wir Millionen von Katzen und Hunden, unterstützen verantwortungsbewusste Züchter und Besitzer und schließen die Tür für illegale Anbieter."

Zu den wichtigsten Elementen der Verordnung gehören strengere Tierschutzanforderungen für Zucht, Unterbringung und tierärztliche Versorgung; Katzen und Hunde mit extremen Formmerkmalen werden von Wettbewerben ausgeschlossen; überprüfbare Identifizierungsinformationen für Online-Anzeigen; für Einfuhren aus Drittländern gelten die gleichen Rückverfolgbarkeits- und Tierschutzstandards; und die nationalen Behörden werden von verstärkten grenzüberschreitenden Kooperationsmechanismen profitieren.

Es wird erwartet, dass die Rechtsvorschriften die Transparenz im Heimtierhandel verbessern und gleichzeitig die Behörden bei der Bekämpfung von betrügerischen Praktiken und illegalen Handelsnetzen unterstützen. Mit gestaffelten Umsetzungsfristen führt die Verordnung verbindliche Kennzeichnungs- und Registrierungsanforderungen ein, auch für Tiere in Privatbesitz in der gesamten EU.

Um den Marktteilnehmern und den Mitgliedstaaten ausreichend Zeit zu geben, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, sind mehrere Übergangsfristen vorgesehen. Die Verordnung wird 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union offiziell in Kraft treten.