Nach dem jüngsten Bericht von ANA - Aeroportos de Portugal, der am Vormittag aktualisiert wurde, sind von den 1.472 für heute geplanten Flügen im ganzen Land 658 gestrichen worden.
Diese Zahl der Annullierungen entspricht einem Rückgang von 44,7 % der insgesamt geplanten Flüge und hat schwerwiegende Auswirkungen auf wichtige internationale Verbindungen und Verbindungen in die autonomen Regionen.
Die Flughafengesellschaft weist jedoch darauf hin, dass fast alle Annullierungen im Voraus von den Fluggesellschaften bearbeitet wurden, was die Auswirkungen auf die Terminals abmilderte, da die Passagiere im Voraus benachrichtigt und umdisponiert werden konnten.
Der Flughafen Humberto Delgado in Lissabon ist der am stärksten von der Arbeitsniederlegung betroffene Flughafen. Von den 658 planmäßigen Flügen in die portugiesische Hauptstadt wurden 408 gestrichen, was eine betriebliche Nichterfüllungsquote von 62 % ergibt.
Am zweitstärksten betroffen war die Autonome Region der Azoren, genauer gesagt der Flughafen Ponta Delgada, wo 41 % der 118 planmäßigen Flüge von den Fluggesellschaften gestrichen wurden.
Auf den übrigen Flughäfen auf dem Festland und den Inseln lag die Zahl der Annullierungen bei etwa einem Drittel der üblichen Aktivitäten. Auf dem Flughafen Francisco Sá Carneiro in Porto wurden 108 von 335 geplanten Flügen gestrichen (32 %), während auf dem Flughafen Gago Coutinho in Faro 69 von 228 geplanten Flügen gestrichen wurden (30 %).
In der autonomen Region Madeira wurden 23 % der 102 planmäßigen Flüge annulliert. Was den regionalen Luftverkehr auf den Azoren betrifft, so wurden die Start- und Landebahnen von Porto Santo, Horta und Santa Maria ohne Annullierungen betrieben, während auf der Insel Flores zwei Flugverbindungen gestrichen wurden.
Die Nationale Gewerkschaft des Flugpersonals der Zivilluftfahrt(SNPVAC) schätzte in einer Erklärung die Auswirkungen des Protests auf 65 % aller Unternehmen in ihrem Zuständigkeitsbereich.
Die Gewerkschaft gibt an, dass von den 508 geplanten Flügen dieser Betreiber 329 gestrichen wurden, so dass 94 Flüge im Rahmen der Mindestdienstvereinbarung und 85 zusätzliche planmäßige Verbindungen übrig blieben.
Die SNPVAC-Führung nutzte die Erklärung, um eine strenge Warnung an das Management der Fluggesellschaften auszusprechen und zu betonen, dass jede Interpretation von Flügen außerhalb der vereinbarten Mindestdienste als missbräuchlich mit einer harten Reaktion beantwortet wird, wodurch die Tragfähigkeit künftiger institutioneller Vereinbarungen gefährdet wird.
Die Gewerkschaft bekräftigte außerdem, dass sich die Motivation für diesen Protesttag nicht gegen die Unternehmen des Sektors richte, sondern gegen die zur Diskussion stehenden Gesetzesänderungen, denen sie vorwirft, Prekarität und Unsicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.








Follow us on social media