In einer heute veröffentlichten Erklärung wies das Unternehmen darauf hin, dass die Produktion im „Rare Earths & Magnetics Innovation Center“ in Barcelos stattfindet, wo Lösungen zur Rückgewinnung und Reinigung dieser Materialien entwickelt und validiert werden.
Laut N9VE sind Seltene Erden kritische Rohstoffe für Branchen wie Windenergie, Elektromobilität, moderne Elektronik, Robotik und Verteidigung – Bereiche, in denen Europa nach wie vor stark von Importen abhängig ist.
Der CEO des Unternehmens, José Pinheiro-Torres, wurde in der Erklärung mit den Worten zitiert: „Für Europa ist Eile geboten.“ Er betonte, dass es über 16 Jahre dauern kann, bis neue Minen die Produktionsreife erreichen, während sich Tausende von Windkraftanlagen bereits dem Ende ihrer Lebensdauer nähern.
„Diese Realität schafft eine unmittelbare Chance: Seltene Erden, die sich bereits auf europäischem Gebiet befinden, zurückzugewinnen und sie in eine neue strategische Quelle für die Industrie zu verwandeln“, fügte er hinzu.
Das Unternehmen erklärte, dass in Windkraftanlagen, die Permanentmagnete verwenden, diese Komponenten mehrere Tonnen pro Einheit ausmachen und etwa 30 % Seltenerdmaterialien enthalten können.
N9VE betonte, dass die Rückgewinnung bereits geförderter Seltener Erden den Bedarf an neuen Rohstoffen verringert, den Materialwert bewahrt und eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft fördert.
Das Unternehmen bringt diese Entwicklung mit den Prioritäten des Gesetzes der Europäischen Union (EU) über kritische Rohstoffe in Einklang, das darauf abzielt, Europas Kapazitäten im Bereich kritischer Rohstoffe zu stärken und die Abhängigkeit von externen Quellen zu verringern.
Die Entwicklung dieser Technologie im industriellen Maßstab erfolgt im Rahmen des Projekts N9VE.REEnew, das von COMPETE 2030, Portugal 2030 und der Europäischen Union über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird.







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