Die GNR teilte mit, dass die Beschlagnahmung am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer Operation zur Überwachung des Warenverkehrs im Inland stattfand, die sich speziell auf von Zustelldiensten beförderte Pakete richtete.

Bei der Kontrolle wurden verschiedene Artikel entdeckt, die „Anzeichen von Fälschung“ aufwiesen, und es wurden fünf amtliche Berichte wegen „mutmaßlicher rechtswidriger Handlungen“ gemäß dem Gesetz über gewerbliches Eigentum erstellt.

Die Aktion führte zur Beschlagnahmung von über 1.400 gefälschten Artikeln, darunter 999 Sporttrikots, 437 Brillen, vier T-Shirts, zwei Paar Turnschuhe, fünf Trainingshosen und vier Mützen.

Die GNR schätzte den Handelswert der beschlagnahmten Artikel auf etwa 14.125 Euro.

Die Sicherheitskräfte bezeichneten die Aktion als Teil ihrer Bemühungen zur Bekämpfung von Fälschungen und wiesen darauf hin, dass derzeit die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stattfindet – eine Zeit, in der die Nachfrage nach Trikots und anderen Artikeln im Zusammenhang mit Vereinen und Nationalmannschaften steigt.

Nach Angaben der GNR schadet der Kauf dieser Artikel den Inhabern gewerblicher Schutzrechte, den Verbrauchern, den rechtmäßigen Wirtschaftsakteuren und der formellen Wirtschaft und fördert zudem Betrugs- und Steuerhinterziehungsnetzwerke.

Die Sicherheitskräfte warnen davor, dass Verstöße gegen das gewerbliche Schutzrecht als Finanzierungsquelle für schwerwiegendere Formen der Kriminalität dienen können, und fordern die Verbraucher nachdrücklich auf, legale Vertriebskanäle zu bevorzugen und gefälschte Produkte abzulehnen.