Der Besuch fand unter der Leitung von Vizepräsidentin Valentina Calixto und unter Beteiligung von Professor Poças Martins, einem Experten auf diesem Gebiet, vom FAGAR und der portugiesischen Umweltagentur statt.

Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden die 16 identifizierten Hochwasserrisikogebiete bewertet, und die Arbeiten haben mit einem geplanten Zeitrahmen von zwei Monaten begonnen, "was eine technische Bewertung des bestehenden Projekts für eines der Vorkommen und die Identifizierung von dringenden Minderungsmaßnahmen beinhaltet, die sofort umgesetzt werden können".

"Diese Maßnahmen werden es ermöglichen, die Überschwemmungsereignisse in den 16 genannten Gebieten schrittweise zu verringern und zu beseitigen", heißt es in der Erklärung der Gemeinde.

Bei diesem Besuch wurden auch Gebiete mit Mischwasserkanälen identifiziert, in denen sich Abwässer und Regenwasser vermischen und so zur Verschlechterung der Wasserqualität der Ria Formosa beitragen.

Die Stadtverwaltung hält es daher für dringend erforderlich, getrennte Abwassersysteme einzurichten und andere Probleme zu lösen, mit denen die Anwohner konfrontiert sind, wie z. B. üble Gerüche und häufige Ungezieferbefall.

"Es ist beabsichtigt, die Maßnahmen schrittweise durchzuführen, die Überschwemmungen rasch zu beseitigen und parallel dazu die getrennte Kanalisation einzurichten. Um diese Maßnahmen zu unterstützen, wird ein Antrag auf EU-Finanzierung gestellt, wobei der Umweltfonds als Finanzierungsquelle für die Gemeinden genutzt wird", erklärt die Stadtverwaltung.

Ziel ist es, "den städtischen Haushalt zu stärken, die besten Voraussetzungen für die Durchführung der Arbeiten zu schaffen und eines der Hauptprobleme der Stadt Faro anzugehen."