Laut einer vom Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau, Miguel Pinto Luz, unterzeichneten Verordnung, die heute im Diário da República (Amtsblatt) veröffentlicht wurde, "wird die Gültigkeitsdauer der im Rahmen der Auswahlverfahren für Bodenabfertigungsdienstleister [...] auf den Flughäfen Francisco Sá Carneiro (Porto), Gago Coutinho (Faro) und Humberto Delgado (Lissabon) erteilten Lizenzen [...] bis zum 19. Mai 2026 verlängert".
Die Regierung weist auf die Notwendigkeit hin, "die Kontinuität dieses Dienstes auf den Flughäfen Lissabon, Porto und Faro zu gewährleisten", da die öffentliche Ausschreibung der Nationalen Behörde für Zivilluftfahrt (ANAC) für die Vergabe neuer Lizenzen noch im Gange ist.
"Komplexität"
"Die Komplexität der Ausschreibung erlaubte es nicht, die Analyse der Vorschläge schneller abzuschließen, zumal es sich um eine beschränkte öffentliche Ausschreibung mit Präqualifikation handelt, die aus drei verschiedenen Phasen besteht (Einreichung von Bewerbungen und Qualifizierung der Bewerber, Einreichung von Vorschlägen und anschließende Vergabe der Lizenzen), was das Auswahlverfahren zeitaufwändiger macht", so Miguel Pinto Luz.
Darüber hinaus betonte er, dass "Vorbehalte" gegen den Inhalt des bereits veröffentlichten Vorberichts zu den Vorschlägen geäußert wurden, "und dass die Ausschreibungsjury um eine Neubewertung gebeten wurde, die derzeit geprüft wird".
Nach der Vergabe der Lizenzen folgt eine Übergangsfrist, die die Einreichung von Qualifikationsunterlagen und die Überprüfung der Eignungsanforderungen umfasst. Die Regierung geht davon aus, dass die Ausschreibung nach dem 19. November, dem Ablaufdatum der derzeitigen Abfertigungslizenzen an diesen drei Flughäfen, abgeschlossen sein wird.
Im vorläufigen Ausschreibungsbericht, zu dem Lusa Zugang hatte, bewertete die Jury unter der Leitung von Sofia Simões die zur Iberia-Gruppe gehörende Gruppe Clece/South mit 95,2523 Punkten, während der derzeitige Dienstleister Menzies (ehemals Groundforce) mit 93,0526 Punkten abschloss.
"Menzies bedauert dieses Ergebnis und ist mit der zugewiesenen Punktzahl nicht einverstanden", erklärte das Unternehmen und wies darauf hin, dass es der Ansicht ist, dass sein Angebot "nachweislich operative Exzellenz, Kontinuität und eine voll qualifizierte Belegschaft von mehr als 3.500 Mitarbeitern aufweist, die durchweg hochsichere und qualitativ hochwertige Dienstleistungen für Kunden und die Gemeinschaft erbracht haben", so das Unternehmen in einer Erklärung.






