Dies war eine der Maßnahmen, die das Gesundheitsministerium ergriffen hat, um die Einschränkungen bei den Notfalldiensten in diesem Fachbereich zu minimieren, die auf den Mangel an Ärzten zurückzuführen sind, die die Dienstpläne ausfüllen können, was auf der Halbinsel Setúbal, wo ebenfalls eine regionale Notaufnahme für Geburtshilfe geplant ist, besonders deutlich wurde.

Nach Angaben der Exekutivdirektion des Nationalen Gesundheitsdienstes (DE-SNS) wird die gynäkologische und geburtshilfliche Notaufnahme von Loures-Odivelas/Tagusmündung, die über eine differenzierte perinatale Betreuung verfügen wird, ab dem 16. März rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche im Beatriz Ângelo Krankenhaus in Loures in Betrieb sein.

Die Konzentration der Dienste ruft bei den Gewerkschaften Besorgnis hervor, die argumentieren, dass die Maßnahme ohne eine entsprechende Erhöhung der Einstellungen von Fachkräften des Gesundheitswesens getroffen wurde und dass im Falle von Ärzten diese nicht gezwungen werden können, von ihrem Arbeitsplatz in ein anderes Krankenhaus zu wechseln, um Notfälle abzudecken.

DE-SUS erklärte, dass die Vorbereitung und Verwaltung der regionalen Notaufnahmepläne von den Bereitschaftsleitern der jeweiligen lokalen Gesundheitseinheiten (ULS) unter seiner Koordination koordiniert wird.

Die Teams der ULS Loures/Odivelas werden 80 % der kontinuierlichen Notfallversorgung sicherstellen, und die Teams der ULS Estuário do Tejo werden die verbleibenden 20 % übernehmen. Die Ärztegewerkschaft der südlichen Zone hat jedoch bereits darauf hingewiesen, dass das Krankenhaus von Loures zwar eine Aufstockung des Dienstes erfährt, das Team aber "nur durch eine Krankenschwester verstärkt wird, die aus Vila Franca de Xira kommt".

Trotz der geplanten Schließung der geburtshilflichen Notaufnahme in Vila Franca de Xira, die auch die Gemeinden Azambuja, Arruda dos Vinhos, Alenquer und Benavente versorgt, hat der Vorstand klargestellt, dass die Entbindungsstation dieses Krankenhauses weiter betrieben wird.

Alle anderen Aktivitäten bleiben im Krankenhaus Vila Franca de Xira erhalten, einschließlich der planmäßigen Entbindungen und der offenen gynäkologischen und geburtshilflichen Sprechstunden für nicht dringende akute Erkrankungen, so die DE-SNS.

Die von Álvaro Almeida geleitete Einrichtung begründete die Schaffung der regionalen Notaufnahmen mit dem Mangel an spezialisierten Fachkräften in einigen Regionen des Landes, der es unmöglich mache, zu bestimmten Zeiten vollständige Teams in bestimmten Diensten zu gewährleisten.