Der 1. Ausschuss trat heute Morgen vor Beginn der Diskussion und Abstimmung über den Staatshaushalt 2026 zusammen und billigte eine vom Abgeordneten der Sozialdemokratischen Partei, Francisco José Martins, ausgearbeitete Stellungnahme, die zu dem Schluss kommt, dass der Chega-Vorschlag nicht mit der Verfassung der Republik vereinbar ist.
Die Stellungnahme wurde von der Sozialistischen Partei (PS), der Sozialdemokratischen Partei (PSD), der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP), Livre und der Volkspartei (JPP) angenommen, wobei Chega dagegen stimmte und die CDS-PP sich der Stimme enthielt.
In dem Dokument heißt es, Chegas Vorschlag stelle eine "ausdrückliche Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit" dar und führe "zu einer willkürlichen und unangemessenen Ungleichbehandlung", die die "Verfassungsgrundsätze der Gleichheit und der Religionsfreiheit" irreparabel verletze.
Daher kam der Ausschuss zu dem Schluss, dass der Vorschlag "die Anforderungen nicht erfüllt", um zur Diskussion und Abstimmung im Rahmen des Staatshaushalts 2026 zugelassen zu werden.








