Der Bericht, der im Jahr 2025 erstellt und jetzt an die Presse weitergegeben wurde, weist auf Probleme bei den Humanressourcen, der Ausrüstung und den Kontrollverfahren hin, die das normale Funktionieren der Grenzkontrolle gefährden.

Correio da Manhã enthüllt, dass zu den festgestellten Problemen auch der Mangel an ausreichendem Personal zur Aufdeckung von Dokumentenbetrug gehört. Auch das Fehlen einer systematischen Kontrolle von Passagieren, die aus Ländern außerhalb des Schengen-Raums nach Portugal einreisen, wird angeführt.

Innenminister Luís Neves räumte ein, dass die im Bericht aufgezeigten Probleme gravierend seien, und versicherte, dass "die Ungereimtheiten bereits behoben werden".

Nachdem auf den Personalmangel bei der Betrugsbekämpfung hingewiesen wurde, erklärte der nationale Direktor der PSP, Luís Carrilho, dass ein interner Wettbewerb zur Auswahl von 60 Agenten für die Nationale Ausländer- und Grenzschutzeinheit stattfinden wird.

Die Europäische Kommission lehnt auch eine Vereinfachung der Grenzkontrollen auf der Grundlage einer Dokumentenanalyse ab, die vorsieht, dass Passagiere, die von außerhalb des Schengen-Raums kommen, regelmäßig biometrischen Kontrollen unterzogen werden.