Die Ankündigung erfolgte durch das Unternehmen selbst in einem Beitrag, der im sozialen Netzwerk X geteilt wurde:

"Heute, am 3. Dezember, von 13:15 Uhr bis 15:45 Uhr, kann es aufgrund einer Vollversammlung der Beschäftigten der Metro Lissabon zu Störungen im Zugverkehr kommen", heißt es in dem Beitrag des Verkehrsunternehmens.

In einer Erklärung, die auf der Website der Föderation der Verkehrs- und Kommunikationsgewerkschaften(FECTRANS) veröffentlicht wurde, heißt es, dass "die Gewerkschaften weiterhin mit den Beschäftigten über die Forderungen und die Mobilisierung für den Generalstreik diskutieren", der für den 11. Dezember geplant ist.

FECTRANS weist auch auf die Plenarsitzung der Metro hin, die um 14.00 Uhr stattfindet und an der der Generalsekretär der CGTP-IN teilnehmen wird, so die gleiche Information.

Die Metro Lissabon verkehrt täglich mit vier Linien: Gelb (Rato-Odivelas), Grün (Telheiras-Cais do Sodré), Blau (Reboleira-Santa Apolónia) und Rot (Flughafen-São Sebastião). Normalerweise verkehrt die Metro Lissabon zwischen 6:30 Uhr und 1:00 Uhr morgens.

Die Metro Lissabon und die Gewerkschaften haben bereits eine neue Betriebsvereinbarung unterzeichnet

Vor einem Monat haben die Metro Lissabon und die Gewerkschaften eine neue Betriebsvereinbarung unterzeichnet, die eine Erhöhung der Essenszuschüsse und kürzere Arbeitszeiten in der U-Bahn garantiert, wie eine Gewerkschaftsquelle damals mitteilte.

In einer Erklärung wies der Verband der Verkehrs- und Kommunikationsgewerkschaften (FECTRANS) darauf hin, dass die Parteien eine Einigung über "wichtige Fragen" erzielt hätten.

Die Erklärung nennt als Beispiel "die Höchstarbeitszeit von 37h30, die eine kürzere Arbeitszeit unter Tage garantiert, sowie eine Erhöhung des Essenszuschusses auf 12 Euro ab November und von 11 Euro bis dahin".

Nach der Unterzeichnung wird die Betriebsvereinbarung (BV), die am 24. September im Plenum angenommen wurde, veröffentlicht und gilt bis zum 31. Dezember 2030.

"Wir schließen dieses Verhandlungskapitel für die AE I 2025 ab, mit effektiven Gewinnen für alle Beschäftigten, ohne dass irgendwelche Rechte zurückgenommen werden", so FECTRANS in der Erklärung.

Die Beschäftigten der Metro Lissabon haben in den letzten Monaten mehrere Plenarsitzungen und Streiks abgehalten, weil sie sich mit der Unternehmensleitung nicht über die Betriebsvereinbarung einigen konnten.