Der Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Raum ist kein Ausstellungsraum, sondern ein Arbeitsraum. Fisch liegt auf Eis. Honig in unbeschrifteten Gläsern. Preise werden besprochen, nicht angezeigt. Der Rhythmus hier ist praktisch, gemütlich, vertraut für jeden, der wöchentlich kommt.

Während sich ein Großteil der Algarve an den Tourismus und die modernen Annehmlichkeiten angepasst hat, beruht der Markt auf älteren Annahmen. Lebensmittel werden persönlich gekauft. Qualität wird anerkannt, nicht vermarktet. Das Gespräch ist Teil des Geschäfts.

Der Markt bewahrt sich selbst nicht als Erfahrung oder lehnt sich an die Nostalgie an. Es wird einfach weitergeführt, weil es immer noch einen Zweck erfüllt. Und für viele Einheimische ist das Grund genug, es genau so zu belassen, wie es ist.