Die Fluggesellschaft begründet ihre Entscheidung mit der Erhöhung der Flughafengebühren, neuen Steuern und der, wie das Unternehmen es nennt, "Untätigkeit" der portugiesischen Regierung.
Durch diese Maßnahme würden die jährlichen Verbindungen von Ryanair zwischen der Azoren-Inselgruppe und Hauptstädten wie London, Brüssel, Lissabon und Porto gekürzt.
Die Kürzungen wurden von der Fluggesellschaft am 20. November letzten Jahres angekündigt, mit der Begründung, dass die Flughafengesellschaft, die die portugiesischen Flughäfen verwaltet(ANA), die Gebühren zu stark erhöht habe, so dass die Strecken zu den Inseln nicht mehr tragbar seien.
Nach Angaben des kaufmännischen Direktors von Ryanair, Jason McGuiness, hat die Fluggesellschaft keine andere Wahl, als den Flugverkehr zu den Azoren einzustellen und die Flugzeuge auf kostengünstigere europäische Flughäfen zu verlagern, da die Tarife um bis zu 35 % steigen.
Diese Entscheidung ist Teil des Tarifsenkungsplans von Ryanair für 2026.
Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft bereits die Einstellung von Winterflügen nach Städten wie Vigo und Santiago de Compostela angekündigt, ebenso wie in Deutschland, wo Strecken nach Berlin, Hamburg und Dortmund gestrichen werden sollen.
Das Unternehmen beabsichtigt auch, sich von mehreren Regionalflughäfen in Frankreich wie Brive, Bergerac und Straßburg zurückzuziehen, da es sie nicht mehr für wirtschaftlich hält.
Soweit bekannt ist, sind die angekündigten Änderungen noch nicht endgültig, da die Verhandlungen bis zum angeblichen Rückzug von Ryanair, der für März 2026 geplant ist, weitergehen.






