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Eröffnungssitzung betonte der Präsident der CCDR Algarve, José Apolinário, die Rolle dieser Plattformen bei der Erleichterung der Kommunikation zwischen regionalen Akteuren und hob die Bedeutung des Wissenstransfers und des Aufbaus einer kritischen Masse in diesen Bereichen hervor. Er betonte auch, dass die CCDR als Verwaltungsstelle des Regionalprogramms Algarve 2030 bestrebt ist, die Förderinstrumente anzupassen und die öffentliche Politik auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Partnerschaften zu beeinflussen.
Credits: Bild zur Verfügung gestellt; Autor: CCDRAlgarve ; José Apolinário hob auch die Notwendigkeit hervor, die Investitionen in Forschung und Entwicklung zu verstärken, die derzeit unter dem nationalen Durchschnitt liegen, und verwies auf die Priorität, die im Rahmen der Neuprogrammierung von Algarve 2030 der STEP-Strategie - Strategische Technologien für Europa - eingeräumt wird, wobei der Schwerpunkt auf digitalen, sauberen und effizienten Technologien und der Biotechnologie liegt.
Der Vizerektor der Universität der Algarve, Pedro Castelo Branco, hob bei der Eröffnung das Engagement der Universität im Bereich Gesundheit und Langlebigkeit hervor, sowohl durch die Unterstützung von Unternehmensgründungen als auch durch die Beteiligung an Kooperationslabors wie dem Algarve Biomedical Centre (ABC).
Die Komplexität des nationalen Gesundheitsdienstes in der Region war ein weiteres Thema, wobei der Vorsitzende des Verwaltungsrats der lokalen Gesundheitseinheit der Algarve, Tiago Botelho, auf die Herausforderungen hinwies, die mit der Modernisierung, der Beschaffung von Finanzmitteln und der Entwicklung von Innovationsprojekten in Zusammenarbeit mit dem ABC verbunden sind, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, klinische Entscheidungsfindung und Überwachung der Gesundheit der älteren Bevölkerung.
Der Rahmen des Strategieplans Algarve 2030 wurde von Maria de Lurdes Carvalho, Direktorin der Abteilung für Planung und regionale Entwicklung des CCDR Algarve, vorgestellt, gefolgt von einer Präsentation von Raquel Andrade, außerordentliche Professorin an der Fakultät für Medizin und Biomedizinische Wissenschaften der Universität Algarve. Partnerschaften zwischen Hochschulen und Gesundheitsdienstleistern wurden ebenso hervorgehoben wie strategische Infrastrukturinitiativen, darunter das Klinische Simulationszentrum und das ABC-Forschungsinstitut, das einzige Forschungs- und Entwicklungszentrum für Biomedizin südlich des Tejo.
Im zweiten Teil des Treffens stellte Marta Botelho von der Vereinigung für die Entwicklung des Biomedizinischen Zentrums der Algarve den Beitrag des ABC zur regionalen Strategie für aktives und gesundes Altern vor und ging dabei auf laufende Projekte, Interventionsbereiche und künftige Herausforderungen ein, wobei der Schwerpunkt auf der Prävention, der kollaborativen Innovation und der Einbeziehung der Bürger lag.
Das Programm umfasste auch runde Tische und Räume für unternehmerische Entdeckungen, um die Identifizierung von Projekten und Kooperationsmöglichkeiten zu fördern. Zum Abschluss stellte Aquiles Marreiros, ein Mitglied der Geschäftsführung des Regionalprogramms Algarve 2030, die vorgestellten Ideen im Rahmen der verfügbaren Finanzierungsinstrumente vor, während Lurdes Carvalho zu Vorschlägen für unternehmerische Entdeckungsräume aufrief, die in Zusammenarbeit mit dem CCDR Algarve entwickelt werden sollen.






