Derselben Medien zufolge werden die Verbraucherausgaben in der Europäischen Union im Jahr 2025 um 23 % zurückgehen, was den ersten Rückgang nach vier aufeinanderfolgenden Jahren des Anstiegs bedeutet.
In Portugal war der Rückgang noch deutlicher: Mit einem Minus von 24 % verzeichnete Portugal den drittgrößten Preisrückgang in Europa, hinter Griechenland und Spanien.
Erholung der Ernten
Die im Executive Digest genannten vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass die Erzeugung in der Saison 2024/25 um etwa 2,11 Millionen Tonnen steigen und sich damit dem normalen Niveau annähern dürfte.
Rafael Pico Acevedo, Direktor des spanischen Verbandes der Olivenölexporteure(ASOLIVA), der von Executive Digest zitiert wird, erklärte, dass "die Kombination aus aufeinanderfolgenden schlechten Ernten, Versorgungsengpässen und Energiekosten die Verbraucherpreise auf ein historisch hohes Niveau angehoben hat", betonte jedoch, dass "die erhebliche Verbesserung der Produktion im Erntejahr 2024/25 dazu beigetragen hat, das Angebot zu normalisieren und diesen Druck zu mildern, was zu einem starken Preisrückgang geführt hat."
Wer führt die Rückgänge an?
Von den 35 untersuchten Ländern verzeichnete Spanien mit einem Rückgang von 38,9 % den größten Preisrückgang bei Olivenöl. An zweiter Stelle folgt Griechenland mit einem Preisrückgang von 29,2 %, gefolgt von Portugal (-24 %).
Spanien, Griechenland und Portugal waren die einzigen Länder, in denen der Preisrückgang bei Olivenöl über dem Durchschnitt der Europäischen Union lag.








