In einer auf dem Portal der portugiesischen Gemeinschaften veröffentlichten Erklärung weist das Außenministerium (MRE) auf die sich verschlechternde Sicherheitslage in diesen Staaten hin, nachdem am Wochenende eine Militäroperation stattgefunden hat, bei der der Anführer eines der größten Drogenkartelle getötet wurde.

In der Erklärung erklärt das MNE, dass die portugiesische Botschaft Berichte über schwerwiegende Störungen der öffentlichen Ordnung nach dieser Militäroperation erhalten hat, darunter Straßenblockaden, Schießereien und die Festnahme von Fußgängern in verschiedenen Gebieten des Landes, insbesondere in Jalisco (Guadalajara), Guanajuato und Michoacán (Morelia).

Er erinnert daran, dass es aufgrund der hohen Kosten für die medizinische Versorgung "sehr empfehlenswert" ist, bei Reisen nach Mexiko eine möglichst umfassende Krankenversicherung abzuschließen, die die medizinischen Kosten während des gesamten Aufenthalts abdeckt, einschließlich des Rücktransports oder der medizinischen Evakuierung an den Herkunftsort.

Das Außenministerium erinnert die Reisenden daran, dass Mexiko eine hohe Kriminalitätsrate aufweist und rät ihnen, die Sicherheitsbedingungen und Reisehinweise zu konsultieren.

Es empfiehlt außerdem, Reisen in der App "Traveller Registration" zu registrieren und betont, dass dies die Maßnahmen der portugiesischen Behörden im Falle eines Notfalls, in den portugiesische Bürger im Ausland verwickelt sind, erleichtert.

Die Registrierung in der App "Traveller Registration" ermöglicht es Ihnen, Informationen über die Sicherheitslage zu erhalten, auf die Kontaktdaten der portugiesischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen zuzugreifen und eine direkte Verbindung zum konsularischen Notfallbüro herzustellen.

Mexiko erlebt seit dem 22. Februar eine Welle der Gewalt, nachdem der Anführer eines der größten Drogenkartelle bei einer mit US-Unterstützung durchgeführten Operation getötet wurde, was zu heftigen Protesten von Kartellmitgliedern führte.