Laut Notícias ao Minuto teilte DECO PROteste mit, dass der Warenkorb für Grundnahrungsmittel in der zweiten Märzwoche "den höchsten Preis aller Zeiten" erreichte. Die Produkte, die am stärksten zulegten, waren Zucchini, Seebrassen und Kohl.

"Der von DECO PROteste überwachte Lebensmittelkorb war noch nie so teuer. In dieser Woche erreichte er 254,12 €, das sind 12,30 € (5,09 %) mehr als in der ersten Woche dieses Jahres und 66,42 € (35,39 %) mehr als in der ersten Woche des Jahres 2022, als die Verbraucherschutzorganisation mit der Überwachung dieses Warenkorbs begann", heißt es auf der Website von DECO PROteste.

DECO PROteste weist auch darauf hin, dass trotz der steigenden Preise in den kommenden Monaten mit weiteren Erhöhungen zu rechnen ist.

"Der Krieg im Nahen Osten hat bereits zu einem Anstieg der Kraftstoff- und Energiepreise geführt, und die Auswirkungen könnten sich in den Versorgungsketten bemerkbar machen, genau wie bei der Energiekrise, die durch den Beginn des Krieges in der Ukraine ausgelöst wurde.

Einer der Hauptgründe dafür könnten die Spannungen im Nahen Osten und der daraus resultierende Anstieg der Kraftstoffpreise sein. Auch die Folgen der Stürme in Portugal könnten die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben.

Die Spannungen im Nahen Osten erschweren den Transport von Düngemitteln für die Landwirtschaft, was sich letztlich auf den Endverbraucher auswirkt.

Welche Produktpreise sind gestiegen?

Zwischen dem 4. und 11. März hat sich Thunfisch in Pflanzenöl mit 33 % am stärksten verteuert. Frankfurter Würstchen verteuerten sich um 20 % und Spiralnudeln um 12 %.

Vergleicht man die Daten dieser Woche mit denen der ersten Januarwoche, so sind die größten Preissteigerungen bei Zucchini (+38%), Seebrassen (+28%) und Kohl (+27%) zu verzeichnen."