Wie eine Quelle der Stadtverwaltung gegenüber Lusa mitteilte, beschloss der Stadtrat, den Erwerb von 25 Grundstücken, die für die Fertigstellung des Projekts der Straßenachse Aveiro-Águeda unerlässlich sind, im Gesamtwert von 590.476,20 € zu genehmigen.

In der Mitteilung des Rates heißt es, dass dem Erwerb technische Arbeiten und Verhandlungen vorausgingen, wobei die Käufe auf privatrechtlicher Grundlage und in gegenseitigem Einvernehmen erfolgten. Die Eigentümer und Interessenten haben die Entschädigungswerte für das Enteignungsprojekt akzeptiert.

Die Gemeinde wird nun die Kaufverträge unterzeichnen, während das Enteignungsverfahren für die anderen Grundstücke fortgesetzt wird.

Insgesamt umfasst das Verfahren in der Gemeinde Aveiro die Enteignung von 487 Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 538.621 Quadratmetern sowie die Einrichtung von 59 Streifen mit Grunddienstbarkeiten mit einer Gesamtfläche von 4.605 Quadratmetern.

Nach Angaben der Gemeinde belaufen sich die geschätzten finanziellen Kosten des Enteignungsverfahrens auf 4.626.148,44 €, einschließlich der Entschädigung für die zu enteignenden Grundstücke und die Flächen, die Gegenstand von Verwaltungsdienstbarkeiten sind, auf der Grundlage von Wertgutachten, die von einem in der offiziellen Liste der Justiz eingetragenen Sachverständigen erstellt wurden. Die Ausgaben sind ordnungsgemäß im Haushalt veranschlagt.

Die künftige Straßenachse Aveiro-Águeda gilt als strategische Infrastruktur für die beiden Gemeinden und die gesamte Region Aveiro, die sich erheblich auf die Verbesserung der Mobilität, die Verringerung der Kosten und Fahrzeiten für Bürger und Unternehmen, die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Förderung der Stadt- und Unternehmensentwicklung auswirken wird, insbesondere in den Gebieten, die derzeit von der alten EN230 bedient werden.

Einer städtischen Quelle zufolge wird die künftige Schnellstraße die Kosten und Fahrzeiten zwischen den beiden Städten verringern, da sich die Streckenlänge auf 14 Kilometern um etwa 40 % und die Fahrzeit um 65 % verkürzen soll.

Die geplante Strecke im Autobahnprofil mit zwei Fahrspuren in jeder Richtung beginnt auf der Seite von Águeda am so genannten "Millennium-Kreisverkehr", führt durch Travassô, durch Eirol, kreuzt die Autobahnen A1 und A17 und endet am Kreisverkehr des Messe- und Ausstellungsparks von Aveiro.