Ein kürzlich veröffentlichtes offizielles Dokument erkennt an, dass Steuerzahler im Falle einer ungünstigen Neubewertung des Invaliditätsgrads im Einklang mit der konsolidierten Rechtsprechung des Obersten Verwaltungsgerichts das Recht auf Steuervergünstigungen behalten.

Nach Angaben des LPCC korrigiert das Dokument die seit 2019 geltende Auslegung, die es allen Steuerpflichtigen, die diese Leistungen bis einschließlich 2024 verloren haben, ermöglicht, die ihnen zustehenden Beträge durch die Einreichung von Ersatzeinkommenssteuererklärungen zurückzuholen.

"Diese Entscheidung, für die sich das LPCC seit langem einsetzt, ist ein wichtiger Schritt, um Tausenden von Patienten, die zu Unrecht geschädigt wurden, wieder zu ihrem Recht zu verhelfen. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass diese Einsicht nun allgemein angewendet wird und für alle Steuerzahler gilt und nicht nur für diejenigen, die sich an die Gerichte gewandt haben", betont die Institution in einer Erklärung.

Die Portugiesische Liga gegen Krebs unterstreicht jedoch, dass die Wiederherstellung dieser Rechte nicht automatisch erfolgt und weiterhin von der Eigeninitiative der Steuerzahler abhängt.

Die LPCC sagt, dass die derzeitige Regelung trotz der positiven Veränderungen immer noch Grenzen hat.

Mit dem Staatshaushalt 2024 wurde eine Änderung des Einkommensteuergesetzes eingeführt. Sie begrenzt die Steuervergünstigungen für Behinderungen zwischen 20 % und 59 % für einen bestimmten Zeitraum und reduziert sie im Laufe der Zeit.

Die LPCC wird sich weiterhin für faire und dauerhafte Lösungen einsetzen, um die erworbenen Rechte zu schützen und die Steuerstabilität für Krebspatienten zu gewährleisten.