Die wichtigsten Herkunftsländer dieser ausländischen Käufer (mit und ohne Wohnsitz in Portugal) sind Brasilien, Angola und Frankreich.

Nach Angaben des BdP ist der Anteil ausländischer Käufer seit 2019 relativ stabil geblieben (25 % im Jahr 2019 und maximal 31 % im Jahr 2023).

Der Wert der Transaktionen, die von ausländischen Käufern getätigt werden, ist im Durchschnitt höher.

Der jetzt veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht geht davon aus, dass die Hauptrisiken für die Finanzstabilität zugenommen haben, was vor allem auf geopolitische Spannungen zurückzuführen ist.

"Die Verschärfung dieser Spannungen oder eine eventuelle plötzliche Korrektur der Finanzmärkte, insbesondere wenn sie gleichzeitig auftreten, könnte sich negativ auf die Wirtschaftstätigkeit, die Inflation, die Preise von Vermögenswerten und die Fähigkeit von Familien und Unternehmen zur Rückzahlung ihrer Kredite auswirken", heißt es in dem Dokument.

Die Auswirkungen könnten auch bei den Immobilienpreisen zu spüren sein, wo nach Ansicht der Bank von Portugal "das Risiko eines abrupten und unerwarteten Rückgangs der Immobilienpreise besteht".

In Bezug auf das Bankensystem sagt die Bank von Portugal, dass es sich als solide und widerstandsfähig erwiesen hat, aber dass die Banken "ein sorgfältiges Risikomanagement beibehalten müssen".

Die Bank von Portugal ist auch besorgt über die physischen Klimarisiken und erinnert daran, dass Anfang 2026 "ein extremer Klimaschock in einigen Regionen Portugals auftrat, der die wachsende Bedeutung von Klima- und Naturrisiken verdeutlichte", wobei sie sich auf die Stürme bezog, die besonders die zentrale Region trafen.