Die CGTP hat für den 3. Juni eine Streikankündigung gegen Änderungen des Arbeitsgesetzes veröffentlicht, nachdem die Verhandlungen mit der Regierung ohne Einigung beendet wurden.
Die Regierung hat den Gesetzesentwurf zur Überarbeitung des Arbeitsgesetzes im Ministerrat gebilligt, der eine Woche, nachdem die Exekutive von Luís Montenegro die Verhandlungen über Änderungen der Arbeitsgesetzgebung ohne Einigung in der Sozialen Konzertierung beendet hat, im Parlament diskutiert werden wird.
Es wird erwartet, dass der Streik am 3. Juni eine breite Beteiligung finden wird, da mehrere Gewerkschaften aus verschiedenen Sektoren bereits ihre Unterstützung angekündigt haben, u.a. aus dem öffentlichen Dienst (mit Schwerpunkt auf dem Gesundheits- und Bildungswesen) sowie aus dem Verkehrs-, Luftfahrt- und Handelssektor.
Ende des Jahres beschlossen CGTP und UGT, als Reaktion auf den von der PSD/CDS-PP-Regierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitsrechts einen Generalstreik für den 11. Dezember 2025 auszurufen. Dies war der erste Streik, der die beiden Gewerkschaftsverbände seit Juni 2013 zusammenführte, als Portugal unter der Intervention der "Troika" stand.
Die U-Bahnen von Lissabon und Porto sind die städtischen Personenverkehrssysteme, bei denen die Auswirkungen des Streiks am ehesten zu spüren sein werden, da die Arbeitsniederlegung heute um 23 Uhr bzw. um 22 Uhr beginnt.
Der für den 3. Juni geplante Generalstreik hat bereits dazu geführt, dass heute zwischen Mitternacht und 16 Uhr 153 CP-Züge ausgefallen sind, was 19,3 % der 791 fahrplanmäßigen Züge entspricht, teilte das Unternehmen mit.
Nach Angaben von CP - Comboios de Portugal wurden 17 von 47 planmäßigen Fernverkehrszügen gestrichen, während 67 von 188 geplanten Regionalzügen ausfielen.









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