Die Initiative, über die der Sender „Now“ erstmals berichtete, zielt darauf ab, einen zentralisierten Überwachungsmechanismus einzurichten, der verhindert, dass Personen mit solchen Vorstrafen Tiere erwerben, pflegen oder in risikobehaftete oder gefährdete Situationen bringen.
Der Gesetzentwurf, der von der von Inês de Sousa Real geführten Fraktion vorangetrieben wird, kommt zu einer Zeit, in der Tierschutzverbände Lücken bei der Durchsetzung und der gerichtlichen Überwachung von Verurteilungen in Portugal melden, verbunden mit anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Zahl der Fälle von Aussetzung und Vernachlässigung von Tieren.
Die Partei – die kürzlich eine digitale Plattform entwickelt hat, auf der öffentliche Daten zum Tierschutz gebündelt werden – argumentiert, dass dieses neue Instrument den zuständigen Behörden schnellen Zugriff auf die Vorstrafenregister der Straftäter ermöglichen und dadurch präventive Maßnahmen gegen Rückfälle stärken soll.
Obwohl die technischen Details und die Durchführungsbestimmungen der Maßnahme in den parlamentarischen Ausschüssen der Versammlung der Republik noch diskutiert werden, dürfte der Vorschlag bereits eine breite rechtliche und gesellschaftliche Debatte auslösen.
Es wird erwartet, dass der Gesetzgebungsprozess Kontroversen unter politischen Parteien, Richtern und Branchenverbänden auslösen wird – insbesondere hinsichtlich der Vereinbarkeit des Registers mit den Datenschutzgesetzen, der Auswirkungen auf die Rückfälligkeit sowie der tatsächlichen Wirksamkeit der derzeitigen strafrechtlichen Rahmenbedingungen für Straftaten gegen Haustiere.








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